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Filme zum Nahen Osten und Nahostkonflikt
Die Filmseite von Amnesty International: s. Film


Woher kommst du?
Eine Dokumentation von Wisam Zureik

Obwohl sich Israel als die Heimat des jüdischen Volkes bezeichnet, leben in Israel rund 1.6 Millionen Araber, die 20 % der Bevölkerung ausmachen. Auf der einen Seite sind diese Araber angesichts ihrer Abstammung Palästinenser, auf der anderen Seite sind sie Israelis, da sie die israelische Staatsbürgerschaft besitzen. Da diese Araber sowohl israelische als auch palästinensische Zugehörigkeitsgefühle haben, sind sie dem Konflikt zwischen ihrer nationalen Identität als Palästinenser und ihrer Staatsidentität als Israelis ausgesetzt.
Nähere Informationen siehe: Woher kommst du?
Und

Hier eine Crowdfunding-Aktion von dem Filmemacher Wisam Zureik (s. o.) zu einem neuen Film ("Marginalisiert"), die wir gern unterstützen.
Textauszug zur Vorstellung dieses Films: In Israel leben ca. 1.6 Millionen palästinensische Araber, die 20% der Gesamtbevölkerung ausmachen. Die Existenz dieser Bevölkerungsgruppe bleibt inmitten des komplizierten Nahost- Konfliktes unbeachtet. Der Film „Marginalisiert“ bewegt sich zwischen den Lebenssituationen von vier Palästinensern in Israel, die sich als Bürger zweiter Klasse im israelischen Staat fühlen.
Näheres dazu siehe Dokumentarfilm: Marginalisiert.

Filme über Die Operation “Gegossenes Blei”:
“22 Days of Death and Destruction” Amnesty International 2009 - http://www.youtube.com/watch?v=2xvBMBOUpDE
Dieses Video ist auch auf ADAM verfügbar:

“Rockets from Gaza” - Human Rights Watch, 2009
siehe http://www.hrw.org/video/2009/08/04/rockets-gaza
“Israeli soldiers told to ‘cleanse’ Gaza” - UK Channel 4, Nurit Keldar, 2011
siehe http://www.youtube.com/watch?feature=player_embedded&v=_Pw8m4azLcg
“The War Around Us” - Abdallah Omeish, 2012, siehe http://vimeo.com/16007525
“Gaza’s Winter” - Najwa Najjar, 2009
siehe http://www.palestinefilm.org/resources.asp?s=libr&film_id=203
“I am Ghazza”, über die psychologischen Auswirkungen des Konflikts auf die Kinder, 2009, siehe http://www.palestinefilm.org/resources.asp?s=libr&film_id=205
“Home Movies Gaza” - Basma Alsharif, 2013
siehe http://basmalsharif.com/artwork/3016266_Home_Movies_Gaza_PREVIEW.html

Filme über die Blockade des Gazastreifens:
Tunnels to Nowhere” - Miriam Abu Sharkh, 2013
siehe http://www.palestinefilm.org/resources.asp?s=libr&film_id=342
“Gaza/Sderot, Life in Spite of Everything” - 2008, siehe http://gaza-sderot.arte.tv/
Während der Zweiten Intifada
“Death in Gaza” - James Miller und Saira Shah, 2004
siehe http://www.youtube.com/watch?v=ohSO_MGNw1Q
Ältere Filme:
“Free running, Gaza”, über Freestyle-Laufsport im Gazastreifen, 1999
siehe http://www.palestinefilm.org/resources.asp?s=libr&film_id=272

Roadmap to Apartheid. Dokumentarfilm - Frankreich 2012. Regie: Ana Nogueira & Eron Davidson, 94 min.
Der Film zeigt erstmals in einem sehr genauen und auf Fakten basierenden Vergleich Parallelen und Unterschiede zwischen dem südafrikanischen System der Rassentrennung und -diskriminierung, das 1994 mit der Wahl des ersten schwarzen Präsidenten Nelson Mandela offiziell endete und der aktuellen Situation der Palästinenser heute. Er lässt viele namhafte Experten zu Wort kommen und ist damit gleichzeitig ein gelungenes Lehrstück für den Geschichtsunterricht.
Siehe auch: Roadmap to Apartheid. Trailer Youtube

Film My Neighbourhood zum Thema Siedlungen und Siedlergewalt von Julia Bacha und Rebekah Wingert-Jabi, Israel/Palästina, USA, 25 Min, Arabisch, Hebräisch, Englisch.

Film: Wider die Verdrängung
In den C-Gebieten ist Gesundheitsarbeit gleich Widerstand
Alle Menschen haben den Anspruch auf gleichen Zugang zum erreichbaren Höchstmaß an Gesundheit. Doch im ländlichen Gebiet der Westbank schränkt die israelische Besatzungspolitik den Zugang zu Gesundheitsdiensten stark ein. Ziel ist offenbar, die Palästinenser aus diesen Gebieten zu vertreiben und in dichtgedrängte und voneinander getrennte Enklaven zu verdrängen, die von Israel in jeder Hinsicht kontrolliert und abhängig sind. Unser Film zeigt, wie der medico-Partner Palestinian Medical Relief Society (PMRS) den abgeschnittenen Gemeinden dennoch eine Basis-Gesundheitsversorgung ermöglicht.
Regie: Ahmad Bargouthi, Kamera: Rami Arar, Sprecher: Stephan Wolf-Schönburg: Film: Wider die Verdrängung

5 Broken Cameras (2011). A documentary on a Palestinian farmer's chronicle of his nonviolent resistance to the actions of the Israeli army.
Der Film "Five Broken Cameras" wurde israelischen Jugendlichen gezeigt, die erschüttert und schockiert waren, darüber was vor sich geht und dass sie nichts davon wissen, bzw., dass ihnen in der Schule diese Dinge vorenthalten werden!
Im nachstehenden Link die Reaktionen der Kids: "Five Broken Cameras".
Guy Davidi: "With your support we will be able to bring "Five Broken Cameras" to Israeli youths, because from this generation, which in just a few years will serve in the obligatory military service, meaningful political change can arise."
Siehe auch: 5 Broken Cameras (2011)

Menschenrechte im Fokus:
Das WissensWerte Projekt startet eine Serie zum Thema Menschenrechte. Der erste Film beschäftigt sich mit den bürgerlichen und politischen Rechten, mit der Geschichte der Menschenrechte und mit aktuellen Menschenrechtsverletzungen. Von Jan Künzl und Jörn Barkemeyer
Im letzten Jahr ist in der WissensWerte Reihe bereits ein Überblicksfilm zum Thema Menschenrechte erschienen.
Nun wird das Thema weiter vertieft. Es entsteht je ein Clip zu jeder der drei Dimensionen der Menschenrechte. Die erste Dimension beinhaltet die politischen und bürgerlichen Rechte; die zweite Dimension die wirtschaftlichen, sozialen und kulturellen Rechte; die dritte Dimension umfasst die Kollektivrechte.
Verteilt auf die Clips werden zusätzlich eine Reihe von übergreifenden Themen erklärt, z.B. die Geschichte der Menschenrechte, die Rolle von Nichtregierungsorganisationen wie Amnesty International und Human Rights Watch sowie aktuelle Fragen und Probleme des Menschenrechtssystems.
Vollst. Artikel mit Infos: Menschenrechte im Fokus

Schwul sein in Israel: The Invisible Men
Yariv Mozer hat eine bisher wenig beleuchtete Seite innerhalb des israelisch-palestinensischen Konflikts auf die Leinwand gebracht: homosexuelle Palästinenser.
Hier eine Kritik zu diesem Film: Schwul sein in Israel

Einladung zur Pressevorführung
CINEMA JENIN: DOKUMENTARFILM "CINEMA JENIN" AB 28. JUNI IM KINO

Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Kolleginnen und Kollegen,
wir freuen uns, Sie zu den ersten Pressevorführungen von Markus Vetters beindruckendem Dokumentarfilm CINEMA JENIN einladen zu können.
Ein Film von Markus Vetter,
95 Min. / 1:1,85 / Dolby Digital
Kinostart: 28. Juni 2012
Berlin: Donnerstag, 10.05.2012, 10.00 Uhr Astor Filmlounge
Köln: Dienstag, 29.05.2012, 10.00 Uhr Cinedom
Es ist das Herzensprojekt des Filmemachers Marcus Vetter und vieler weiterer Unterstützer. CINEMA JENIN ist nun schon der dritte eindrucksvolle Dokumentarfilm, der dabei entsteht. Der Traum, das alte Kino in Jenin in der Westbank wieder zu einem Kulturzentrum aufzubauen, entstand im Zusammenhang mit dem bewegenden Dokumentarfilm DAS HERZ VON JENIN, der u.a. mit dem Deutschen Filmpreis 2010 als Bester Dokumentarfilm und dem „Cinema for Peace Award“ ausgezeichnet wurde.
In DAS HERZ VON JENIN schilderte Marcus Vetter die Geschichte des palästinensischen Vaters Ismail Khatib. 2005 traf seinen elfjährigen Sohn Ahmed im Flüchtlingslager von Jenin im Norden des Palästinensergebietes eine tödliche Kugel der israelischen Armee. Khatib entschloss sich, die Organe seines Sohnes israelischen Kindern zu spenden. Damit wollte er helfen, die Spirale des Hasses brechen.
Der Erfolg seines Films war Vetter jedoch nicht genug. Er wollte vor Ort dauerhaft etwas verändern. Mit Ismail Khatib, dem Vater des Jungen, und Fakhri Hamad, dem Übersetzer von Ismail, verschrieb er sich dem Ziel, das „Cinema Jenin“, ein verfallenes Kino, wiederaufzubauen und zu einem kulturellen Zentrum zu machen. CINEMA JENIN schildert in der Art eines persönlichen Tagebuchs das schwierige, aber schließlich erfolgreiche Ringen um das ungewöhnliche Projekt. Immer wieder fehlt das Geld. Immer mehr freiwillige Helfer kommen nach Jenin. Im Dschungel der Bürokratie des selbstverwalteten Palästinensergebietes müssen die beiden Misstrauen und Vorurteile überwinden, Rückschläge wegstecken und Geduld beweisen, was auch seine komischen Seiten hat. Nachdem im August 2010 das Cinema Jenin eröffnet wurde, feierte der Film CINEMA JENIN am vergangenen Donnerstag, 5. April 2012, dort seine Premiere.
Siehe auch: cinema_jenin.pdf. Infos zum Projekt CINEMA JENIN finden Sie unter: Cinema Jenin.

Budrus.
AMNESTY INTERNATIONAL UNTERSTÜTZT DIESES JAHR DEN FILM BUDRUS:
Budrus ist eine kleine palästinensische Ortschaft, in der knapp anderthalbtausend Menschen leben. Seit 2002 baut die israelische Regierung an einer Trennungsanlage, um, nach ihren Angaben, “den Zutritt von Terroristen, Waffen und Sprengstoff nach Israel zu verhindern”, die, wenn sie fertig gestellt ist, zu 85% auf palästinensischem Gebiet verlaufen wird. In den weniger dicht besiedelten Gebieten besteht diese Barriere aus einem elektronischen Zaun mit Pfaden und Gräben auf beiden Seiten, in den Ballungsgebieten wurde eine bis zu acht Meter hohe Mauer mit Wachtürmen anstelle eines Zaunes errichtet. Sie soll unter anderem quer durch Budrus verlaufen. Im Mittelpunkt des Films von Julia Bacha stehen der palästinensische Aktivist Ayed Morrar und seine 15-jährige Tochter Iltezam. Ayed Morrar gelingt bei der Organisation des Protestes Außerordentliches. Nicht nur kommt es zur Zusammenarbeit zwischen den konkurrierenden Palästinenserorganisationen Hamas und Fatah, auch hunderte israelische Bürger beteiligen sich and den friedlichen Aktionen. Budrus zeigt, dass in diesen gewalttätigen Zeiten der gewaltlose Protest noch möglich ist, und dass dieser Menschen zusammenbringen kann über kulturelle, religiöse, parteipolitische und nationale Grenzen hinweg. Politisch ausgewogen verfolgt der Film das Geschehen, zeigt die Wut der Demonstranten ebenso wie das Dilemma der israelischen Soldaten.
s. auch Mauer.pdf und unter "Petitionen" die Beschreibung und die Petition zu Jayyus: Petitionen

Kinder der Steine/Kinder der Mauer: Kinder der Steine. Ein Fim von Robert Krieg und Monika Nolte. s. auch Termine bei Facebook
Rezension: Sag mir wo die Steine sind...
Die aktuellen Termine sind immer auf der Website des Verleihs W-Film Köln einsehbar.

Revealed: Story of Israeli troops told to "cleanse" Gaza: Story of Israeli Troops

Lemon Treee: Lemon Tree

Herz von Jenin: cinemajenin und Cinema_Jenin.pdf und Cinema Jenin/Blog

Nahostkonflikt allgemein: „Occupation 101" von Sufyan Omeish und Abdallah Omeish, United States, 2006, 85 min. (D) (nur auf Englisch): Occupation101

Geschichte des Nahostkonflikts: „ROUTE 181 - Fragmente einer Reise in Palästina-Israel" von Michel Khleifi und Eyal Sivan F/B/D/GB 2003, 270 min, Arabisch/Hebräisch u.a. mit deutschen Untertiteln: Route 181

"Elias Chacour - Prophet im eigenen Land", Frankreich/Israel, 2003, 55 Minuten, (Französisch, Englisch, Arabisch mit deutschen Untertiteln): http://www.filmeeinewelt.ch

Kontrollpunkte/Checkpoints: „Checkpoint" von Yoav Shamir, Israel, 2003 (D): Checkpoint

"To shoot an elephant" is an eye witness account from The Gaza Strip. December 27th, 2008, Operation Cast Lead: "To shoot an elephant"

In the heart of Jaffa, a city nicknamed "the Bride of the Sea" by the Palestinians, Reuven's garage is a family business. Film "Jaffa": Jaffa

Palästinensische Wahrnehmung des Konflikts: „Rana's Wedding" von Hany Abu Assad, Niederlande, Palästina, 2002, 90 min (Arabisch mit deutschen Untertiteln):
Rana' Wedding

"Arna's Children" von Juliano Mer Khamis und Danniel Danniel, Palästina/ Israel/ Niederlande 2003, 83 min.(OmU) (D): Arnas Kinder

Looking Awry" von Sobhi al Zobaidi, Palästina, 2001, 29 min.: Looking Awry

Like Twenty Impossibles" von Annemarie Jacir, Palästina, 2003, 17 min. (Arabisch, Englisch und Hebräisch mit englischen Untertiteln): Like Twenty Impossibles

Selbstmordattentäter: „Paradise Now", von Hany Abu Assad, 2005 (S): Paradise Now

Siedlungen: „The Iron Wall" von Mohammed Alatar, Palästina, 2006 (D) (nur auf Englisch): The Iron Wall

Die Mauer/Der Zaun: „Mauer - Mur" von Simone Bitton, Frankreich/Israel, 2004, 96 min, Farbe, DVD (Arabisch/Hebräisch mit deutschen Untertiteln) (D): Die Mauer

The website Slum Stories (www.slumstories.org) is now featuring the case of Abd el-Rahim, head of one of the Hadidiya families: Israël/OPT – Abd el-Rahim

D= Dokumentarfilm, S= Spielfilm. A documentary on a Palestinian farmer's chronicle of his nonviolent resistance to the actions of the Israeli army.

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