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(Übersetzungen, sofern keine anderen Angaben: Sabine Isbanner, Kogruppe)


medico international - Medizinische Nothilfe in Gaza:
Spendenaufruf für Medikamente, medizinische Versorgung - und Menschenrechtsarbeit: Nothilfe für den Gazastreifen
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23.8.2017: Staat Palästina: Gefährliche Eskalation von Angriffen auf die freie Meinungsäußerung
Wie Amnesty International heute erklärte, haben die palästinensischen Behörden in der Westbank und ihre Rivalen, die faktisch regierende Hamas-Verwaltung im Gazastreifen, beide die Schlinge um das Recht auf freie Meinungsäußerung enger gezogen und eine repressive Gangart gegen Andersdenkende eingeschlagen, anhand der Journalisten oppositioneller Medien in dem Ansinnen verhört und inhaftiert werden, Druck auf politische Gegner auszuüben.
Vollständiger Artikel: Pressemitteilung. 23.08.2017.pdf. Übersetzung Sabine Isbanner, Kogruppe.
Verbindlich ist das englische Original: Palestine: Dangerous escalation in attacks on freedom of expression
Siehe auch den vollständigen Bericht hier: Bericht 23.12.2016.pdf.
Verbindlich ist das englische Original: Palestine: Dangerous escalation in attacks on freedom of expression

14.06.2017: Gaza: Drohende humanitäre Katastrophe unterstreicht Notwendigkeit zur Aufhebung von Israels 10 Jahre langer rechtswidriger Blockade
Amnesty International warnte heute davor, dass die jüngste Entscheidung der israelischen Behörden, die Stromlieferungen in den Gazastreifen drastisch zu kürzen, für die Bewohner des Gebietes, die ohnehin schon seit zehn Jahren unter Israels brutaler Blockade zu leiden haben, katastrophale humanitäre Folgen mit sich bringen könnte.
Vollständiger Artikel: Pressemittlg. 14.06.2017.pdf. Übersetzung Sabine Isbanner, Kogruppe.
Verbindlich ist das englische Original: Gaza: Looming humanitarian catastrophe highlights need to lift Israel’s 10-year illegal blockade

24.05.2017 - Hamas muss Hinrichtung von drei in unfairen Prozessen verurteilten Männern dringend stoppen
In Reaktion auf Berichte, dass die Hamas-Behörden im Gazastreifen morgen drei Männer hinrichten lassen, die der Tötung des ranghohen Hamas-Kommandaten Mazen Faqha am 24. März 2017 beschuldigt werden, erklärte Magdalena Mughrabi, die stellvertretende Leiterin der Abteilung Nahost und Nordafrika bei Amnesty International:
Weiterlesen hier: Pressemitteilung 24.05.2017.pdf. Übersetzung Sabine Isbanner, Kogruppe.
Verbindlich ist das englische Original''': Hamas must urgently halt executions of three men sentenced after unfair trial

29.8.2016: 'Geheimes Verfahren' gegen Mitarbeiter von Hilfsorganisation aus dem Gazasteifen wird nicht zu Gerechtigkeit führen
Berichten zufolge soll das Verfahren gegen einen inhaftierten Mitarbeiter der humanitären Hilfsorganisation World Vision mit Sitz im Gazastreifen unter Ausschluss der Öffentlichkeit im Geheimen stattfinden. Wie Amnesty International unmittelbar vor Beginn des Prozesses erklärte, müssen die israelischen Behörden dafür sorgen, dass das Verfahren fair und offen verläuft.
Vollst. Artikel hier: Pressemittlg. 29.08.2016.pdf. Übersetzung: Sabine Isbanner, Kogruppe.
Verbindlich ist das englische Original: ‘Secret trial’ of Gaza aid worker will not deliver justice

07.07.2016: Zwei Jahre später immer noch keine Gerechtigkeit für die Opfer von Kriegsverbrechen
„Ich kann nicht verstehen, wie ein Verbrechen einfach so passieren kann, ohne dass die kriminellen Verantwortlichen zur Rechenschaft gezogen werden, das in Sichtweite von Kameras stattgefunden hat und bei dem die ganze Welt sah, wie am Strand spielende Jungen gnadenlos massakriert wurden.“
(Sobhi Bakr, ein Verwandter von vier Jungen, die am 16. Juli 2014 bei einem israelischen Luftschlag getötet wurden)
Am 8. Juli 2016 jährt sich der Beginn der 50-tägigen israelischen Militäroffensive, die ein bis dahin unerreichtes Maß an Tod und Zerstörung in den Gazastreifen gebracht hat, zum zweiten Mal.
In einem neuen Kurzbericht, der am 7. Juni veröffentlicht wurde, fragt Amnesty International, warum keine echten strafrechtlichen Untersuchungen durchgeführt wurden, und warum bislang niemand für die Grausamkeiten zur Rechenschaft gezogen worden ist, obwohl beide Seiten Kriegsverbrechen begangen haben.
Vollst. Artikel hier: Pressemittlg. 07.06.2016.pdf. Übersetzung: Sabine Isbanner, Kogruppe.
Verbindlich ist das englische Original: Two years on still no justice for war crimes victims
Siehe auch: Israel/Gaza: Zwei Jahre Straflosigkeit seit Gaza-Krieg
Hier der erwähnte Bericht: Zwei Jahre nach dem Krieg in Gaza.pdf
Siehe auch: Mitmachen

27.05.2016: Hamas muss geplante Vollstreckungen von Hinrichtungen im Gazastreifen stoppen
Nach der Bestätigung verschiedener Todesurteile durch den Palästinensischen Legislativrat (PLC / Palestine Legislative Council) im Gazastreifen und nach entsprechenden Ankündigungen zur Vollstreckung derselben durch verschiedene, führende Vertreter der Hamas sind Befürchtungen über baldige Exekutionen aufgekommen.
In diesem Kontext erklärte Amnesty International heute, am 27. Mai 2016, dass die Behörden der Hamas im Gazastreifen ihre Pläne zur Durchführung der Vollstreckung von Hinrichtungen stoppen und unverzüglich ein offizielles Moratorium gegen alle Exekutionen einrichten sollten.
Vollst. Artikel hier: Pressemittlg. 27.05.2016.pdf. Übersetzung: Sabine Isbanner, Kogruppe.
Verbindlich ist das englische Original: Hamas must stop planned judicial executions in the Gaza Strip

Ten Years Later - Wie ist die Lage im Gazastreifen 10 Jahre nach dem Rückzug Israels aus dem Gebiet?
On September 11, 2005, the last Israeli soldier ostensibly left the Gaza Strip. Israel’s policy ever since has condemned Gaza’s residents to a life full of uncertainty and peril, devoid of hope. It seems that many in Israel realize the mistakes that have been made. The situation can and must be rectified immediately.
Vollst. Bericht s. Ten Years Later

Justice for victims of war crimes in Gaza conflict
On 8 July 2014, Israel launched a military offensive against the Gaza Strip for the third time in less than six years. Over 50 days, both Israeli forces and Palestinian armed groups committed war crimes and other serious breaches of international law. To date, neither side has held anyone to account.
Hier die Fortsetzung mit vielen Berichten und einem Video: Justice for victims

29.07.2015: Gazastreifen: Bahnbrechende Untersuchungen enthüllen Beweise für israelische Kriegsverbrechen an 'Schwarzem Freitag'in Rafah
- Rekonstruktion israelischer Angriffe in Rafah zwischen dem 1. und 4. August 2014;
- Enthüllung überzeugender Beweise für Kriegsverbrechen und mögliche Verbrechen gegen die Menschlichkeit, die dringend untersucht werden müssen;
- Im Anschluss an die Gefangennahme eines israelischen Soldaten töteten israelische Truppen mindestens 135 palästinensische Zivilisten, darunter 75 Kinder;
- Hunderte Videos, Fotos und Satellitenbilder, die von Experten analysiert und durch Augenzeugenberichte bestätigt und untermauert werden;
- Nutzung fortgeschrittener Techniken für die Beweisanalyse einschließlich detaillierter Untersuchungen von Schatten und Rauchschwaden in zahlreichen Videos zur Bestimmung von Zeitpunkt und Ort des jeweiligen Angriffs;
Vollst. Bericht: Pressemitteilung 29.07.2015.pdf. Übersetzung Sabine Isbanner, Kogruppe
Verbindlich ist das englische Original: Executive summary of ‘Black Friday’
‘SCHWARZER FREITAG’. BLUTBAD IN RAFAH WÄHREND DES ISRAEL-GAZA-KONFLIKTS VON 2014 - ZUSAMMENFASSUNG
Am 8. Juli 2014 startete Israel unter dem Kodenamen Operation Protective Edge seine dritte Militäroffensive gegen den Gazastreifen seit 2008 und verkündete, das Ziel der Operation sei es, die Raketenangriffe aus dem Gazastreifen auf israelische Zivilsten zu beenden. Es folgte eine Bodenoffensive, die in der Nacht vom 17. auf den 18. Juli begann. Nach Aussage der israelischen Armee war eines der vorrangigen Ziele der Bodenoffensive die Zerstörung des Tunnelsystems, das von bewaffneten palästinensischen Gruppen errichtet worden war, vor allem solcher Tunnel, deren Ausgänge in der Umgebung von Wohngebieten innerhalb Israels nahe der Grenze zum Gazastreifen entdeckt wurden.
Hier der ganze Bericht: Schwrzer Freitag.pdf. Übersetzung Sabine Isbanner, Kogruppe.

08.07.2015: Veröffentlichung eines innovativen digitalen Instruments als Beitrag zur Aufklärung von Mustern israelischer Vergehen im Gazastreifen
Amnesty International und das Recherche-Projekt Forensic Architecture haben heute ein investigatives Online-Werkzeug ins Netz gestellt, das israelische Angriffe auf den Gazastreifen während des Konflikts zwischen Juli und August 2014 kartographiert. Sinn und Zweck des Instrumentes ist es, die drängende Forderung nach Verantwortlichkeit für Kriegsverbrechen und andere Verstöße gegen das Internationale Humanitäre Völkerrecht nachvollziehbar zu unterstützen.
Vollst. Bericht: Pressemitteilung 08.07.2015.pdf. Übersetzung Sabine Isbanner, Kogruppe.
Verbindlich ist das englische Original: Launch of innovative digital tool to help expose patterns of Israeli violations in Gaza
Siehe auch: Digitale Plattform zeigt Verstöße gegen humanitäres Völkerrecht

22.6.2015: Bericht des UN-Menschenrechtsrates: Gaza-Konflikt: Kriegsverbrechen auf beiden Seiten
Die vom UN-Menschenrechtsrat eingesetzte Untersuchungskommission zum bewaffneten Gaza-Konflikt 2014 hat ihren Abschlussbericht vorgelegt. Amnesty International begrüßt ihn als wichtigen Schritt auf dem Weg zu Gerechtigkeit für die Menschen, die auf beiden Seiten Opfer von möglichen Kriegsverbrechen und anderen schwerwiegenden Verletzungen des humanitären Völkerrechts wurden.
Fortsetzung hier: Bericht des UN-Menschenrechtsrates
Zur weiteren Information, siehe Amnesty Internationals Fragen-und-Anworten-Dokument zur Unabhängigen Untersuchungskommission der Vereinten Nationen unter: Q & A on recent developments relating to the UN Independent Commission of Inquiry on the 2014 Gaza Conflict

27.05.2015: Gazastreifen: Palästinenser während des Konflikts im Jahr 2014 von Hamas-Kräften gefoltert und bei Massenhinrichtungen im Schnellverfahren getötet
Während der israelischen Militäroffensive gegen den Gazastreifen im Juli und August 2014 führten Kräfte der Hamas nach einem neuen Bericht (s. nachstehend) von Amnesty International Entführungen, Folterungen und rechtswidrige Tötungen von Palästinensern durch, die der "Kollaboration" mit Israel und anderen beschuldigt wurden.
Vollst. Bericht: Pressemitteilung 27.05.2015.pdf. Übersetzung Sabine Isbanner, Kogruppe.
Verbindlich ist das englische Original: Gaza: Palestinians tortured, summarily killed by Hamas forces during 2014 conflict.

Im Würgegriff. ENTFÜHRUNGEN, FOLTERUNGEN UND SCHNELLHINRICHTUNGEN VON PALÄSTINENSERN DURCH KRÄFTE DER HAMAS WÄHREND DES GAZA-ISRAEL-KONFLIKTS 2014
Hier der vollständige Bericht:''' Im Wuergegriff.pdf. Übersetzung Sabine Isbanner, Kogruppe.

Bericht des UN-Menschenrechtsrates
Gaza-Konflikt: Kriegsverbrechen auf beiden Seiten

22. Juni 2015 - Die vom UN-Menschenrechtsrat eingesetzte Untersuchungskommission zum bewaffneten Gaza-Konflikt 2014 hat ihren Abschlussbericht vorgelegt. Amnesty International begrüßt ihn als wichtigen Schritt auf dem Weg zu Gerechtigkeit für die Menschen, die auf beiden Seiten Opfer von möglichen Kriegsverbrechen und anderen schwerwiegenden Verletzungen des humanitären Völkerrechts wurden.
Vollständiger Artikel hier: Gaza-Konflikt: Kriegsverbrechen auf beiden Seiten

RECHTSWIDRIG UND TÖDLICH - Hier der erwähnte Bericht (s. oben):
RECHTSWIDRIG UND TÖDLICH - RAKETEN- UND MÖRSER-ANGRIFFE BEWAFFNETER PALÄSTINENSISCHER GRUPPEN IM GAZA-ISRAEL-KONFLIKT VOM JULI UND AUGUST 2014: Rechtswidrig und toedlich.pdf. Übersetzung Sabine Isbanner, Kogruppe.
Verbindlich ist das englische Original: State of Palestine: Unlawful and deadly

Ramallah, 16.4.2015: Defense for Children International Palestine zur Operation Operation Protective Edge: A war waged on Gaza's children, detailing the high price paid by children during Israel’s assault on Gaza last summer.:
Operation Protective Edge, which lasted 50 days between July 8 and August 26, claimed the lives of 2,220 Palestinians, including at least 1,492 civilians, according to the United Nations Office for the Coordination of Humanitarian Affairs (OCHA). DCIP independently verified the deaths of 547 Palestinian children among the killed in Gaza, 535 of them as a direct result of Israeli attacks. Nearly 68 percent of the children killed by Israeli forces were 12 years old or younger.
Five Israeli civilians, including a child, and 67 Israeli soldiers also lost their lives.
Fortsetzung hier: Operation Protective Edge: A war waged on Gaza's children

Im Stich gelassen - NGO-Bericht über Gaza. Bericht von medico international 13. April 2015:
Kein einziges der während der israelischen Militäroperation zerstörten Wohnhäuser wurde wieder aufgebaut. medico und andere NGOs sagen: Die internationalen Geber haben ihr Versprechen gebrochen.
Die Weltgemeinschaft hat ihr Versprechen gebrochen, für den Wiederaufbau des Gaza-Streifens zu sorgen, der durch den letztjährigen bewaffneten Konflikt zerstört wurde. Internationale Geberstaaten hatten im Oktober vergangenen Jahres bei einer Konferenz in Kairo 3,5 Milliarden US-Dollar für Hilfsmaßnahmen in Aussicht gestellt.
Vollständiger Artikel: Im Stich gelassen

26.03.2015: Im Gaza-Konflikt 2014 töteten bewaffnete palästinensische Gruppen Zivilisten auf beiden Seiten Bei Angriffen, die auf Kriegsverbrechen hinausliefen
In einem neuen Bericht, der heute veröffentlicht wurde, erklärt Amnesty International, dass bewaffnete palästinensische Gruppen während des Konfliktes im Juli und August 2014 eine offenkundige Gering­schätzung für das Leben von Zivilisten an den Tag legten, indem sie ungelenkte Raketen und Mörser auf zivile Gebiete in Israel abgefeuert haben.
Vollst. Bericht: Pressemitteilung 26.03.2015.pdf. Übersetzung Sabine Isbanner, Kogruppe.
Verbindlich ist das englische Original:Palestinian armed groups killed civilians on both sides in attacks amounting to war crimes

Pressemitteilung von medico international vom 21.1.2015:
Gaza-Krieg 2014: Es gab keine sicheren Orte
Unabhängiger Untersuchungsbericht von israelischem medico-Partner "Ärzte für Menschenrechte" veröffentlicht

Der heute von der israelischen medico-Partnerorganisation "Ärzte für Menschenrechte" (PHR-IL) vorgestellte Bericht „No Safe Place“ erhärtet den Verdacht, dass zahlreiche Verstöße gegen das humanitäre Völkerrecht zu hohen Opferzahlen unter der Zivilbevölkerung während des Gaza-Krieges im Sommer 2014 geführt haben.
Laut PHR-IL zeigt der Bericht „die Diskrepanz zwischen den Verlautbarungen des Militärs Menschenleben zu schonen und dem Vorgehen während der Kämpfe, welches zu tausenden Verletzen und Toten führte, da es keinen sicheren Zufluchtsort für die Bewohner des Gazastreifens gab.“
Der Bericht wurde, in Zusammenarbeit mit Menschenrechtsorganisationen aus Israel und dem Gazastreifen, von acht Gesundheitsexperten verfasst. Es ist die einzige internationale, unabhängige Untersuchungsgruppe, denen die israelischen Behörden die Einreise in den Gazastreifen während des Krieges erlaubten, um medizinische und gesundheitsbezogene Informationen zu sammeln.
Forts. mit Bericht zum Downloaden hier: Gaza-Krieg 2014: Es gab keine sicheren Orte

Bericht 9. Dezember 2014: Es_gibt keine_Immunitaet - Israels Zerstoerung charakteristischer Gebaeude im Gazastreifen.pdf.
Übersetzung Sabine Isbanner, Kogruppe. Verbindlich ist das englische Original: ‘Nothing is immune’: Israel’s destruction of landmark buildings in Gaza
Siehe auch Bericht 5.11.2014: Familien_unter_Truemmern - Israelische Angriffe auf Wohngebaeude.pdf
Hier das englische Original: Families under the rubble

10.12.2014: Tod eines palästinensischen Ministers beleuchtet die exzessive Gewalt auf Seiten der israelischen Armee
Wie Amnesty International heute erklärte, könnte der Tod eines palästinensischen Ministers während eines Protestes gegen die Konfiszierung von Land in der Westbank durch die willkürliche und missbräuchliche Gewaltanwendung israelischer Soldaten gegen Demonstranten verursacht worden sein.
Ziad Abu Ein, der Vorsitzender eines Komitees gewesen war, dass sich der Mauer und den israelischen Siedlungen in der Westbank widersetzt, starb nach einer Konfrontation mit israelischen Soldaten in dem Dorf Turmus'ayya. Im Internet veröffentlichte Fotos zeigen, wie israelische Soldaten ihn an der Gurgel packen.
Hier der vollst. Bericht: Tod eines Palaestinensers 10.12.2014.pdf

10.12.2014: Nach der Anerkennung Palästinas als nicht-staatliche Partei des Römischen Statuts: Amnesty International fordert das Land dringend auf,den nächsten wichtigen Schritt zu gehen und das Statut zu ratifizieren
Am 8. Dezember 2014 war Palästina eine der nicht-staatlichen Parteien des Römischen Statuts, die einen Beobachterstatus für die Sitzung der Versammlung der Vertragsstaaten (ASP / Assembly of State Parties) zum Internationalen Strafgerichtshof (ICC / International Criminal Court) beantragten. Die Präsidentin der Versammlung, die Botschafterin Tiina Intelmann, verlas die Anfrage, und da kein Staat widersprach, wurde der Antrag ohne weitere Diskussion bewilligt.
Hier der vollst. Bericht: Nach_der Anerkennung_Palaestinas 10.12.2014.pdf

10.12.2014: Antwort auf die Reaktion der israelischen Botschaft in London zum Bericht ‘Nichts ist immun’: Israels Zerstörung markanter Gebäude im Gazastreifen: ‘Nothing is immune’: Israel’s destruction of landmark buildings in Gaza
Israels Botschaft in London hat Amnesty Internationals Bericht “Nichts ist immun”: Israels Zerstörung von markanten Gebäuden im Gazastreifen, der am Dienstag, dem 9. Dezember 2014, veröffentlicht wurde, kritisiert und behauptet, dass er sich „mit den finanziellen palästinensischen Verlusten im Zuge des massiven und wahllosen Raketenbeschusses auf Israel“ befasse.
Die Pressemitteilung der Israelischen Botschaft Amnesty-Bericht über Israel – konzentriert auf finanzielle palästinensische Verluste im Zuge massiven und wahllosen Raketenbeschusses auf Israel vom 9. Dezember 2014 ist im Internet einsehbar unter: Amnesty report on Israel – Press release
Hier der vollst. Bericht: Pressemitteilung 10.12.2014.pdf
Übersetzung Sabine Isbanner, Kogruppe. Hier das englische Original: : Response to the Israeli Embassy in London’s reaction to the report ‘Nothing is immune’: Israel’s destruction of landmark buildings in Gaza

Bericht 5.11.2014: Familien unter Trümmern - Israelische Angriffe auf Wohngebäude
Verschiedene israelische Luftschläge während der jüngsten israelischen Militäroperation im Gazastreifen Operation Protective Edge hatten mehrstöckige Wohnhäuser von Familien zum Ziel. Ganze Familien, darunter viele Frauen und Kinder, wurden bei diesen gezielten Luftschlägen getötet oder verletzt. Zusätzlich kam es zu beträchtliche Zerstörungen an zivilem Eigentum.
Ausgeführt wurden diese Angriffe im Kontext des 50-tägigen Konfliktes, der vom 8. Juli bis zum 26. August 2014 dauerte und der ein erschreckendes Ausmaß von Zerstörungen und Schäden an zivilen palästinensischen Wohnhäusern und ziviler palästinensischer Infrastruktur und eine erschütternde Zahl von Toten und Verletzten unter palästinensischen Zivilisten mit sich brachte.
Hier der gesamte Bericht, übersetzt von Sabine Isbanner, Kogruppe: Familien_unter_Truemmern - Israelische Angriffe auf Wohngebaeude.pdf
Verbindlich ist das englische Original: Families under the rubble
Siehe auch: Bericht 9. Dezember 2014: Es_gibt keine_Immunitaet - Israels Zerstoerung charakteristischer Gebaeude im Gazastreifen.pdf.
Hier das englische Original: ‘Nothing is immune’: Israel’s destruction of landmark buildings in Gaza

5.11.2014: Israelische Streitkräfte legten bei tödlichen Attacken auf Wohnhäuser von Familien im Gazastreifen "kaltschnäuzige Gleichgültigkeit" an den Tag
Wie Amnesty International in einem neuen Bericht über Israels letzte Militäroperation im Gazastreifen aufdeckt, wurden bei Angriffen, die gegen Wohnhäuser voller Familien gerichtet waren und in manchen Fällen Kriegsverbrechen gleichkamen, etliche palästinensische Zivilisten durch israelische Streitkräfte getötet.
Der Bericht "Familien unter den Trümmern. Israelische Angriffe auf bewohnte Gebäude" (Families under the rubble) dokumentiert im Detail acht Fälle, bei denen im Verlauf der Operation Protective Edge im Juli und August 2014 Wohnhäuser von Familien im Gazastreifen von israelischen Truppen angegriffen wurden und den Tod von mindestens 104 Zivilisten, darunter 62 Kinder, verursacht haben. Vollst. Artikel: Pressemitteilung 05.11.2014.pdf. Übers. Sabine Isbanner, Kogruppe.
Verbindlich ist das engl. Original: Israeli forces displayed ‘callous indifference’ in deadly attacks on family homes in Gaza
Siehe auch die Stellungnahme des Generalsekretärs von Amnesty International, Salil Shetty, bei al-Jazeera: Palestinian homes as targets
Siehe auch Amnesty International Schweiz: Israel verhindert Aufklärung von möglichen Kriegsverbrechen
Siehe auch: Große österreichisch-deutsche Gaza-Hilfsaktion mit der Bitte um
• finanzielle Unterstützung
• Krankenhausplätze in Abteilungen für Orthopädie und Unfallchirurgie, Wiederherstellungschirurgie/plastische Chirurgie, v. a. auch für Verbrennungsopfer
• Plätze in Rehabilitationskliniken
• orthopädietechnische Unterstützung, z. B. in Form von Prothesenversorgung

Menschenrechte sind die letzte Schutzlinie - in Israel wie in Gaza
5. August 2014 - Mein Bruder und ich erleben den aktuellen Israel-Gaza-Konflikt auf sehr unterschiedliche Weise. Er, als 20-Jähriger, leistet seinen Militärdienst und ist im Gazastreifen im Einsatz. Ich dagegen, als geschäftsführender Direktor von Amnesty International Israel, leite eine Organisation, die viel dafür tut, um mutmaßliche Verbrechen beider Konfliktparteien zu dokumentieren und öffentlich zu machen. Außerdem bin ich Kriegsdienstverweigerer.
Von Yonatan Gher, dem geschäftsführenden Direktor von Amnesty International Israel
Hier der vollständige Artikel: Menschenrechte sind die letzte Schutzlinie

22.8.2014: Gaza: Hamas muss Hinrichtungen sofort stoppen!
Nachdem am Freitag, den 22. August, mindestens 18 weitere Palästinenserinnen und Palästinenser wegen des Vorwurfs, Informationen an Israel weitergegeben zu haben, durch Exekutionskommandos ums Leben gebracht wurden, fordert Amnesty International, dass die Hamas ihre Kampagne der Hinrichtungen im Schnellverfahren sofort stoppen muss. Die Zahl der mutmaßlichen InformantInnen, die am 22. August sowie in den Tagen davor hingerichtet wurden, stieg damit auf 21. Unter den Hingerichteten befinden sich mehrere Personen, die erst einen Tag vor ihrer Hinrichtung im Zusammenhang mit der Tötung von drei hochrangigen Hamas-Kommandanten durch die israelische Armee festgenommen worden waren.
Weiterlesen hier: Hamas muss Hinrichtungen sofort stoppen! Verbindlich ist das engl. Original: Gaza: Hamas must end summary executions as ‘informers’ face firing squad

20.8.2014: Menschenrechtsgruppen muss Zugang zum Gazastreifen zur Verfügung gestellt werden!
„Sogar jetzt, wo sich die Todesfälle häufen, spielen die israelischen Behörden offenbar ein bürokratisches Spiel über den Zugang zum Gazastreifen mit uns, indem sie diesen von absolut nicht nachvollziehbaren Kriterien abhängig machen“, sagte Anne Fitzgerald, Leiterin der Abteilung Research und Krisenmanagement bei Amnesty International.
Wie Amnesty International und Human Rights Watch heute erklärten, sollte Israel Amnesty International, Human Rights Watch und anderen internationalen Menschenrechtsorganisationen unverzüglich den Zugang zum Gazastreifen erlauben, so dass diese den Vorwürfen von gravierenden Verstößen gegen das Internationale Humanitäre Völkerrecht durch alle Parteien des Konfliktes nachgehen können.
Weiterlesen hier: Pressemitteilung 20.08.2014.pdf. Übers. Sabine Isbanner, Kogruppe. Verbindlich ist das engl. Original: Provide Rights Groups Access to Gaza

7.8.2014: Beweise für absichtliche Attacken auf medizinische Helfer durch israelische Armee im Gazastreifen häufen sich
Amnesty International hat heute erschreckende Aussagen von Ärzten, Krankenschwestern und Belegschaften von Ambulanzeinrichtungen veröffentlicht, die im Gazastreifen arbeiten, und erklärt, dass eine sofortige Untersuchung der sich häufenden Beweise für offenbar absichtlich durchgeführte Angriffe der israelischen Streitkräfte auf Krankenhäuser und medizinische Helfer im Gazastreifen erforderlich ist. Die Attacken hatten zum Tod von sechs medizinischen Bediensteten geführt.
Forts. s. News 07.08.2014.pdf. Übers. Sabine Isbanner, Kogruppe. Verbindlich ist das engl. Original: Mounting evidence of deliberate attacks on Gaza health workers by Israeli army

7.8.2014: Beweise für gezielte Angriffe Israelischer Truppen in Gaza auf Medizinische Helfer und Einrichtungen
Die Aussagen von Ärzten, Krankenschwestern und Belegschaften von Rettungsdiensten, mit denen Amnesty International gesprochen hat, zeichnen ein verstörendes Bild: Krankenhäuser und medizinische Fachkräfte im Gazastreifen geraten unter Beschuss durch die israelische Armee, mindestens sechs Sanitäter sind getötet worden. In einigen Fällen mehren sich die Beweise, dass Gesundheitseinrichtungen oder medizinisches Personal absichtlich ins Visier genommen wurden.
Weiterlesen: Pressemitteilung 07.08.2014.pdf. Übers. Sabine Isbanner, Kogruppe. Verbindlich ist das engl. Original: Weiterlesen: Evidence of medical workers and facilities being targeted by Israeli forces in Gaza

5.8.2014: Menschenrechte sind die letzte Schutzlinie - in Israel wie in Gaza
Mein Bruder und ich erleben den aktuellen Israel-Gaza-Konflikt auf sehr unterschiedliche Weise. Er, als 20-Jähriger, leistet seinen Militärdienst und ist im Gazastreifen im Einsatz. Ich dagegen, als geschäftsführender Direktor von Amnesty International Israel, leite eine Organisation, die viel dafür tut, um mutmaßliche Verbrechen beider Konfliktparteien zu dokumentieren und öffentlich zu machen. Außerdem bin ich Kriegsdienstverweigerer.
Von Yonatan Gher, dem geschäftsführenden Direktor von Amnesty International Israel
Weiterlesen hier : Menschenrechte sind die letzte Schutzlinie - in Israel wie in Gaza

4.8.2014: Stoppt US- Treibstofflieferungen an Israels bewaffnete Truppen, weil die Zahl der Beweise für Kriegsverbrechen im Gazastreifen deutlich zunimmt!
Amnesty International ruft die US-Regierung dringend dazu auf, den Transfer einer US-Treibstofflieferung zu stoppen, der sich gerade auf dem Weg nach Israel zur Verwendung durch das israelische Militär befindet. In Anbetracht der sich häufenden Beweise, dass von beiden Seiten in den letzten vier Wochen Kriegsverbrechen im Gazastreifen begangen wurden, hatte die Organisation wiederholt ein umfassendes Waffenembargo gegen alle Parteien des Konfliktes gefordert.
Weiterlesen hier: Pressemitteilung 04.08.2014.pdf. Übers. Sabine Isbanner, Kogruppe. Verbindlich ist das engl. Original: Stop US shipment of fuel to Israel's armed forces as evidence of Gaza war crimes mounts

1.8.2014: Der Internationale Strafgerichtshof muss Kriegsverbrechen untersuchen.
Eine Untersuchung des Internationalen Strafgerichtshofs (ICC / International Criminal Court) ist unerlässlich, um die Kultur der Straflosigkeit zu durchbrechen, durch welche die Verübung von Kriegsverbrechen und Verbrechen gegen die Menschlichkeit in Israel und den besetzten palästinensischen Gebieten immer weiter aufrechterhalten wird. Der Grund für ein solches Vorgehen zeigt sich im Licht der fortlaufenden, gravierenden Verstöße gegen das Internationale Humanitäre Völkerrecht, die von allen Parteien der gegenwärtigen Feindseligkeiten im Gazastreifen und in Israel begangen werden, überzeugender denn je.
Weiterlesen hier: Zweite_Pressemitteilung 01.08.2014.pdf. Übers. Sabine Isbanner, Kogruppe. Verbindlich ist das engl. Original: The International Criminal Court must investigate war crimes

1.8.2014: Internationaler Strafgerichtshof ist der Schlüssel, um den Unrechtskreislauf bei Kriegsverbrechen zu durchbrechen
Wie Amnesty International heute erklärte, müssen der Sicherheitsrat der Vereinten Nationen, die Palästinensische Autonomiebehörde und der Staat Israel alles in ihrer Macht Stehende unternehmen, um den Internationalen Strafgerichtshof (ICC / International Criminal Court) in die Lage zu versetzen, dass er diejenigen vor Gericht stellen kann, die während des aktuellen Konfliktes und bei israelisch-palästinensischen Konflikten in der Vergangenheit für die Durchführung von Kriegsverbrechen und Verbrechen gegen die Menschlichkeit verantwortlich waren.
Weiterlesen hier: Pressemitteilung 01.08.2014.pdf. Übers. Sabine Isbanner, Kogruppe. Verbindlich ist das engl. Original: International Criminal Court key to breaking cycle of injustice for war crimes

Israel/Gaza: Offener Brief von Amnesty an den UN-Sicherheitsrat
Amnesty International hat sich am 1. August 2014 mit einem offenen Brief an den UN-Sicherheitsrat gewendet und ihn aufgefordert, wirksame Schritte gegen die schweren Menschenrechtsverletzungen und die humanitäre Krise im Gazastreifen und in Israel einzuleiten. Amnesty fordert u. a. die umgehende Verhängung eines umfassenden Waffenembargos gegen alle Konfliktparteien, die Einschaltung des Internationalen Strafgerichtshofs, die Aufhebung der militärischen Blockade des Gazastreifens sowie für die Zivilbevölkerung Schutz und humanitäre Hilfsleistungen.
S. Offener_Brief_01.08.2014.pdf. Übers. Sabine Isbanner, Kogruppe. Verbindlich ist das engl. Original: Open letter to the UN Security Council

USA: Keine weiteren Waffentransfers mehr nach Israel inmitten der sich verdichtenden Beweise für Kriegsverbrechen im Gazastreifen!
„Es ist äußerst zynisch, dass das Weiße Haus die Todesfälle und Verletzungen unter Palästinensern, zu denen auch Kinder und humanitäre Helfer zählen, verurteilt, während man dort ganz genau weiß, dass das israelische Militär, das für diese Attacken verantwortlich ist, bis an die Zähne mit Waffen und Gerätschaften ausgerüstet ist, die von US-Steuerzahlern finanziert sind.“
Brian Wood, Leiter der Abteilung Waffenkontrolle und Menschenrechte bei Amnesty International, Donnerstag, 31/07/2014
Weiterlesen: Pressemitteilung 31.07.2014.pdf. Verbindlich ist das englische Original: USA: Stop arms transfers to Israel amid growing evidence of war crimes in Gaza

„Die Bombardierungen hörten erst auf, als die Sonne hervorkam“ – der Gazastreifen unter Beschuss.
Bericht eines Menschenrechtsmitarbeiters vor Ort im Gazastreifen
In der Zeit vom letzten Montag bis in den frühen Dienstagmorgen erlebte ich den schlimmsten Tag und die erschreckendste Nacht, seitdem der gegenwärtige Konflikt begann. Die Gewalt erreichte schließlich die Gegend, von der ich, meine Kinder und meine Nachbarn geglaubt hatten, dass sie sicher sei.
Vollständiger Bericht: Pressemitteilung 31.07.2014-1.pdf. Verbindlich ist das englische Original:

Wir alle sind Gaza – Palästinenser in der Westbank verärgert
Veröffentlicht am 30. Juli 2014 durch das News Team
Von Saleh Hijazi, Amnesty Internationals Researcher für Israel und die besetzten palästinensischen Gebiete:
Über die ganze Stadt Ramallah in den besetzten palästinensischen Gebieten (OPT / Occupied Palestinian Territories) verteilt hängen Plakatwände und Banner, die Bilder des Blutvergießens und der Zerstörung zeigen und von den Worten begleitet werden: „Hier und Jetzt, wir alle sind Gaza“.
Viele dieser Plakate, die ich auch in anderen Städten in der gesamten Westbank hängen gesehen habe, sind von den Institutionen der Palästinensischen Behörden gesponsert.
In Ramallah hat die örtliche Stadt­verwaltung kürzlich eine Demonstration ausgerichtet, bei der die Teilnehmer Dutzende von leeren Särgen trugen, die in palästinensische Flaggen gewickelt waren, um die steigende Zahl der Menschen darzustellen, die seit dem 8. Juli 2014, dem Beginn von Israels Militäroperation, im Gazastreifen getötet wurden. Der Protestzug wurde durch den lokalen Gouverneur und andere Offizielle angeführt.
Vollständiger Artikel hier: Lifewire 30.7.2014.pdf. Verbindlich ist das englische Original: 'We are all Gaza' – Palestinian anger in the West Bank

30.07.2014: Israel/Gaza: Angriff auf UN-Schule muss untersucht werden
In der Nacht zum 30. Juli sind bei einem Angriff auf eine Grundschule in der Stadt Dschabalija im Gazastreifen, in der mehr als 3 000 vertriebene Zivilpersonen Zuflucht gefunden hatten, mindestens 20 Menschen getötet worden. Die Schule befindet sich in dem dicht besiedelten Flüchtlingslager der Stadt. Amnesty International betrachtet diesen Angriff als potenzielles Kriegsverbrechen und fordert eine unabhängige Untersuchung.
Weiterlesen hier: Angriff auf UN-Schule muss untersucht werden

28.07.2014: In Gaza ist es nirgends sicher" - Interview mit einem/einer MenschenrechtsaktivistIn in Gaza
Heute Morgen beim Zähneputzen konnte ich das vertraute Surren einer Drohne hören, die über dem Haus kreiste. Ich ignorierte das Geräusch. Es kreisen ständig Drohnen über einem; man weiß nie, ob es sich dabei lediglich um eine Überwachungsmaßnahme handelt oder ob ein Raketenangriff bevorsteht. Die Ungewissheit führt dazu, dass man sich hilflos fühlt. Was kann man schon tun?
Weiterlesen hier: In Gaza ist es nirgends sicher"

25.07.2014: Fragen und Antworten zum aktuellen Gaza-Konflikt
Inwiefern verletzen sowohl die israelischen Streitkräfte als auch die bewaffneten palästinensischen Gruppen humanitäres Völkerrecht? Was sind ihre völkerrechtlichen Verpflichtungen? Was kann die Staatengemeinschaft tun? Antworten von Amnesty International auf Fragen zum Gaza-Konflikt.
Wie steht Amnesty International zur Resolution des UN-Menschenrechtsrats vom 23. Juli 2014? Was muss als Nächstes passieren?
Weiterlesen hier: Israel/Gaza: Fragen und Antworten zum aktuellen Gaza-Konflikt

Israel und besetzte palästinensische Gebiete: Menschenrechtsrat der Vereinten Nationen – 21. Sondersitzung 23. Juli 2014:
Sehr geehrter Herr Präsident,
Amnesty International stellt fest, dass der Sicherheitsrat der Vereinten Nationen es wieder versäumt hat, adäquat auf einen weiteren Zusammenbruch des internationalen Friedens und der Sicherheit im Gazastreifen und in Israel und auf die daraus entstehende Notlage der Menschenrechte zu reagieren. Und wieder muss der Menschenrechtsrat diese Lücke füllen und als Stimme der Internationalen Gemeinschaft in dieser Situation agieren.
Wir fordern den Sicherheitsrat dringend auf, ein sofortiges und umfassendes Waffenembargo gegen Israel, die Hamas und die bewaffneten palästinensischen Gruppen zu verhängen, um dadurch weitere schwerwiegende Verstöße gegen das Internationale Humanitäre Völkerrecht und weitere Verletzungen der Menschenrechte und Misshandlungen zu verhindern.
Vollst. Artikel: Pressemitteilung 23.07.2014.pdf. Verbindlich ist das englische Original: The human rights situation in the Occupied Palestinian Territory, including East Jerusalem

Angriffe auf medizinische Einrichtungen und Zivilisten tragen zu Vorwürfen von Kriegsverbrechen bei
Die fortlaufende Bombardierung ziviler Wohnhäuser in verschiedenen Gebieten des Gazastreifens sowie der israelische Beschuss eines Krankenhause tragen zu der Liste möglicher Kriegsverbrechen bei, die nach einer dringenden unabhängigen, internationalen Untersuchung verlangen, sagte Amnesty International.
Der dritte Stock des Al-Aqsa-Krankenhauses in Deir al-Balah geriet unter israelischen Beschuss, wobei nach Angaben eines Sprechers des Gesundheitsministeriums im Gazastreifen vier Personen getötet und Dutzende weitere verletzt wurden.
Vollst. Artikel: Pressemitteilung 21.07.2014.pdf.

Verhindert weitere Kriegsverbrechen bei israelischem Bodenangriff!
Israels Bodenoffensive auf den Gazastreifen, die in der letzten Nacht nach 10 Tagen der Feindseligkeiten zwischen israelischen Truppen und bewaffneten palästinensischen Gruppen gestartet wurde, unterstreicht die Notwendigkeit dringender internationaler Maßnahmen zum Schutz der Zivilisten im Gazastreifen und in Israel vor weiteren Kriegsverbrechen durch beide Seiten, erklärte Amnesty International heute.
„Bei Israels rücksichtslosen Luftschlägen gegen den Gazastreifen sah man, wie seine Truppen das Leben von Zivilisten und deren Eigentum auf abscheuliche Weise gering geschätzt haben, obwohl Zivilpersonen und zivile Objekte nach internationalem humanitärem Völkerrecht geschützt werden müssen“, sagte Philip Luther, Leiter des Programms für den Nahen Osten und Nordafrika bei Amnesty International.
Vollst. Artikel: Pressemitteilung 18.07.2014.pdf.
Verbindlich ist das englische Original:Prevent_further_war_crimes_18.07.2014.pdf

Wegen des Anstiegs ziviler Opfer müssen die UN ein Waffenembargo verhängen und eine internationale Untersuchung eröffnen.
Amnesty International fordert eine durch die Vereinten Nationen mandatierte Untersuchung von Verstößen, die auf allen Seiten inmitten der fortlaufenden israelischen Luftschläge gegen den Gazastreifen und im Zuge der wahllosen Abfeuerung von Raketen durch bewaffnete palästinensische Gruppen auf Israel verübt wurden.
Seit Israel am frühen Morgen des 8. Juli 2014 seine Operation "Protective Edge" (dt. etwa:Schutzschneide) gestartet hat, sind im Gazastreifen allein bis zum Freitagmorgen des 10. Juli 2014 über 100 Palästinenser getötet worden, wobei die meisten der Toten Zivilisten waren, die sich nicht direkt an den Feindseligkeiten beteiligt hatten. Unter ihnen befanden sich mindestens 24 Kinder und 16 Frauen. Mehr als 500 Personen wurden verletzt, viele von ihnen schwer. In Gaza sind über 340 Wohnhäuser vollständig zerstört oder nicht mehr bewohnbar gemacht worden. Außerdem wurden mindestens fünf medizinische Einrichtungen und drei Rettungsfahrzeuge beschädigt. In Israel erlitten mindestens 20 Personen Verletzungen durch die Raketen­angriffe, und es kam zu Gebäudeschäden.
Vollst. Artikel: Pressemitteilung 11.07.2014.pdf.
Verbindlich ist das englische Original: UN must impose arms embargo and mandate an international investigation as civilian death toll rises

Israel/Gaza-Konflikt: Beide Seiten müssen Zivilbevölkerung schützen
Angesichts des eskalierenden Konflikts fordert Amnesty International die israelischen Behörden und die bewaffneten palästinensischen Gruppen in Gaza, darunter den militärischen Flügel der Hamas, auf, für den unbedingten Schutz der Zivilbevölkerung zu sorgen.
Alle Seiten des Konflikts sind auf der Grundlage des humanitären Völkerrechts dazu verpflichtet, das Leben von Zivilpersonen zu schützen, die von den Kampfhandlungen betroffen sind", so Philip Luther, Direktor des Nahost- und Nordafrika-Programms bei Amnesty International.
"Amnesty International appelliert an das israelische Militär und die bewaffneten palästinensischen Gruppen, einschließlich des militärischen Flügels der Hamas, das humanitäre Völkerrecht uneingeschränkt zu respektieren. Israel darf nur legitime militärische Ziele angreifen und muss die Mittel und Methoden eines Angriffs so wählen, dass Gefahren für das Leben von Zivilpersonen, Wohnhäuser und zivile Infrastruktur auf ein absolutes Minimum beschränkt werden. Wahllose Luftschläge auf dicht besiedelte Gebiete oder direkte Angriffe auf Wohnhäuser führen unvermeidlich zum Tod von Zivilpersonen und stellen damit einen Verstoß gegen das humanitäre Völkerrecht dar."
Vollst. Artikel: Beide Seiten müssen Zivilbevölkerung schützen

Kollektive Bestrafung wird nicht die Gerechtigkeit bringen, die die ermordeten Teenager verdienen
Die Ermordung von drei entführten israelischen Teenagern verdient Gerechtigkeit. Doch manche falsch durchgeführten Übernacht-Aktionen und ihre fortlaufenden Praktiken laufen auf eine kollektive Bestrafung von Palästinensern in der Westbank hinaus und sind ein eklatanter Verstoß gegen die Vorgaben des internationalen humanitären Völkerrechts und der internationalen Menschenrechtsnormen, so Amnesty International.
Vollst. Bericht: Pressemitteilung 1.07.2014.pdf. Verbindlich ist das englische Original: Collective punishment will not bring the justice that murdered teens deserve

Einladung zur Speakers Tour Drohnen_ueber_Gaza.pdf
mit Dr. Atef Abu Saif und Norbert Schepers 1. Juli 2014 in BERLIN, 2. Juli 2014 in KIEL, 3. Juli 2014 in HAMBURG und 4. Juli in KASSEL

Seit Beginn der 2000er Jahre setzt die israelische Regierung vermehrt Drohnen zur Überwachung und zum Beschuss des Gazastreifens ein. Seither haben israelische Drohnen Hunderte von palästinensischen ZivilistInnen getötet, Tausende verletzt und zahlreiche Gebäude und wichtige Infrastruktur zerstört.
Dr. Atef Abu Saif von der Al-Azhar Universität in Gaza wird über die Problematik der israelischen Drohneneinsätze berichten und seine in Kooperation mit der Rosa-Luxemburg-Stiftung in Ramallah entstandene Studie „Sleepless in Gaza. Israeli Drone War on the Gaza Strip“ vorstellen. Sein Vortrag wird eingeleitet von Norbert Schepers, der über Drohnenkriege aus sicherheitspolitischer Perspektive spricht und die Situation im Gazastreifen in den Kontext der weltweiten Antiterrorkriegsführung stellt.
Veranstalter: Eva Grotenhuis | Rosa Luxemburg Stiftung | Zentrum für Internationalen Dialog und Zusammenarbeit ZID - Region Naher und Mittlerer Osten, Nordafrika und Türkei | Franz-Mehring-Platz 1 10243 Berlin |T: +49 (0)30-44310-153 | F: +49-(0)30-44310-180 | Anmeldung an: grotenhuis@rosalux.de
Näheres s.: Rosa Luxemburg Stiftung

Gemeinsame Stellungnahme verschiedener Menschenrechts- und Entwicklungsorganisationen zur EU-Politik hinsichtlich des Gazastreifens:
Gazastreifen: Der Status quo ist keine Option mehr. EU muss dringende Maßnahmen ergreifen, um der fortlaufenden Abriegelung und Straflosigkeit im Gazastreifen ein Ende zu setzen.
Als Gruppe internationaler und europäischer Menschenrechts- und Entwicklungshilfeorganisationen äußern wir, die Unterzeichner, unsere Bedenken gegen die sich stetig verschlechternde Lage der Menschenrechte und humanitären Völkerrechte im besetzten Gazastreifen. Im Kontext fortlaufender Diskussionen zur gemeinsamen Politik der Europäischen Union (EU) hinsichtlich des Gazastreifens rufen wir die Europäische Union auf, Israel zu drängen, dass es die unrechtmäßige Abriegelung des Gazastreifens aufhebt, und verlangen, dass alle Parteien ihren Verpflichtungen aus den internationalen Rechtsnormen entsprechen.
Vollständiger Artikel: Gaza_Status_quo_keine_Option.pdf. Übersetzung: Sabine Isbanner, Kogruppe.
Verbindlich ist das englische Original von Amnesty International's European Institutions Office: Gaza: The status quo is not an option anymore
sowie von Euro-Mediterranean Human Rights Network: Gaza: The status quo is not an option anymore

ReliefWeb-Bericht 19.1.2014: So nah und doch so fern: Die Folgen der von Israel verhängten Abriegelung des Gazastreifens auf die Familienrechte von Palästinensern - Gemeinsamer Bericht von Hamoked und B'Tselem
Nach der Besatzung im Jahr 1967 ermöglichte Israel den Palästinensern, sich relativ frei zwischen der Westbank, dem Gazastreifen und Israel zu bewegen. Einwohner der Westbank und des Gazastreifens, die israelische Staatsbürger oder auch nur Einwohner Israels waren, wie etwa die Palästinenser, die mit israelischem Ausweis in Ostjerusalem leben, konnten bei einer Heirat über das Familienzusammenführungsverfahren einen dauerhaften Aufenthaltsstatus für Israel erhalten. Diese Politik erleichterte den Erhalt und die Erneuerung familiärer Bindungen und die Schaffung neuer Verbindungen durch Heirat, Arbeit und so fort.Doch als gegen Ende des Jahres 1987 die erste Intifada ihren Anfang nahm, begann Israel, die Bewegungsfreiheit der Palästinenser aus der Westbank und aus dem Gazastreifen mit Einschränkungen zu behaften.
Vollständiger Artikel: So_nah_und_doch_so_fern.pdf. Verbindlich ist das englische Original: So near and yet so far:

ReliefWeb-Bericht 14.1.2014: Eine frische Lösung für Gazas Wasserkrise
Die begrenzte Verfügbarkeit von Wasser im Gazastreifen war für viele Einwohner lange ein Synonym für hohe Preise und schlechte Wasserqualität. Durch die Einführung von neuen Entsalzungsanlagen konnte die Lage jedoch teilweise dramatisch verbessert werden. Vollständiger Artikel: Loesung_Gaza.pdf.
Verbindlich ist das englische Original: A fresh solution to Gaza's water crisis

Israel opens dam, flooding Gaza Strip with rainwater - Dec 16, 2013, Middle East Monitor: Israel opens dam, flooding Gaza Strip with rainwater
Siehe auch den Bericht von OCHA in Zusammenarbeit mit humanitären Partnern: Winter Storm
Einen Bericht in deutscher Sprache gibt es bei Indymedia: Flut und Verwuestungen in Gaza

Auf sich allein gestellt. Kurzbericht zur Lage im Gazastreifen
Der Aufschwung durch den Arabischen Frühling und der letztjährige Konflikt mit der israelischen Armee sind im Ga-zastreifen fast vergessen. Heute ist die islamistische Hamas und mit ihr die Bevölkerung in Gaza so isoliert wie nie zuvor. Hier der vollst. Bericht von Dr. Hans Maria Heyn und Jörg Knocha von der Konrad-Adenauer-Stiftung vom 27. November 2013: Kurzbericht_Gazastreifen.pdf

Elektrizitätskrise im Gazastreifen verleiht dem Angriff auf die Menschenwürde durch die Blockade weiteren Schub
Amnesty International fordert, dass Israel unverzüglich seine Blockade des Gazastreifens aufheben und ebenso die Lieferung von Treibstoff und anderen essentiellen Gütern in das Gebiet ohne jede Einschränkung erlauben muss.
Vollständiger Artikel: Pressemitteilung_01.12.2013.pdf. Verbindlich ist das englische Original: Gaza power crisis has compounded blockade’s assault on human dignity

14. November 2013: Ein Jahr nach dem tödlichen Israel-Gaza Konflikt setzt sich der Alptraum weiter fort
Mit einem Wimperschlag wurde der schlimmste Alptraum ‘Attiyehs Wirklichkeit.
Am 21. November 2012 starb sein 13-jähriger Sohn Mahmoud im Gebiet von al-Manara in Gaza-Stadt durch eine Rakete, als er von zuhause die Straße zu einem Geschäft hinunterging. Die Rakete war von einer israelischen Drohne abgefeuert worden. Der Junge trug nur eine Geldmünze bei sich, mit der er einen Stift für seine kleine Schwester bezahlen wollte.
Weiterlesen: Israel_Gaza_Konflikt.pdf. Verbindlich ist das englische Original: A year on from deadly Israel/Gaza conflict, the nightmare continues.
Siehe auch Bericht von Gisha: Kein_Kuchen_in_Gaza.pdf. Hier das englische Original: No cake in Gaza

Bitte beteiligen Sie sich/beteiligt euch an der Aktion des Internationalen Sekretariats von Amnesty International London hier:
Palestinian President Abbas: act now to ensure justice for crimes against civilians

Diese Aktion fordert den palästinensischen Präsidenten Mahmoud Abbas dringend auf zu gewährleisten, dass Palästina dem Römischen Statut des Internationalen Strafgerichtshofes noch im Jahr 2013 beitritt. Dies sollte ein erster Schritt zur Erreichung von Gerechtigkeit und Verantwortlichkeit für Verstöße gegen das internationale Völkerrecht sein. Die Webaktion wird den Monat September über unter den oben genannten Links weiterlaufen. Wir bitten Sie/euch, sie zu unterzeichnen und sie möglichst weit zu verbreiten: Palestinian President Abbas: act now to ensure justice for crimes against civilians

Hier der deutsche Text der Erläuterung der Petition:
Im November letztes Jahr wurden mindestens 100 palästinensische Zivilisten und vier israelische Zivilisten getötet, nachdem die israelische Armee ihre Operation “Säule der Verteidigung” gestartet hatte. Im Verlauf des Konfliktes wurden von israelischen Truppen, die im gesamten Gazastreifen über 1.500 Ziele angriffen, und von bewaffneten palästinensischen Gruppen, die mehr als 1.500 ungesteuerte Raketen auf Israel abfeuerten, rechtswidrige Angriffe verübt. Drei Jahre zuvor waren Hunderte palästinensisch Zivilisten und drei israelischen Zivilisten im Zusammenhang mit der Operation “Gegossenes Blei” getötet worden – keine der beiden Seiten hat bis heute adäquate Schritte unternommen um sicherzustellen, dass jeder, der für Verstöße gegen das international humanitäre Völkerrecht verantwortlich ist, zur Rechenschaft gezogen wird.
Die Opfer solcher Verbrechen verdienen Gerechtigkeit, und Präsident Abbas hat nun die einmalige Chance, dafür etwas zu tun. Letztes Jahr wurde Palästina als Staat ohne Mitgliedschaft aber mit Beobachterstatus bei den Vereinten Nationen anerkannt – das bedeutet, dass die Regierung jetzt das Römische Statut zum Internationalen Strafgerichtshof (ICC / International Criminal Court) unterzeichnen und ratifizieren kann. Dadurch könnten die Opfer von Verstößen gegen das internationale humanitäre Völkerrecht, die von allen Parteien verübt wurden, Gerechtigkeit einfordern.

Die Petition in deutscher Sprache:
PalästinenserPräsident Abbas: handeln Sie jetzt, um Gerechtigkeit für Verbrechen an Zivilisten sicherzustellen
Unterzeichnen Sie das Römische Statut
Eure Exzellenz,
wir fordern Sie dringend auf zu gewährleisten, dass Palästina dem Statut von Rom zum Internationalen Strafgerichtshof (ICC / International Criminal Court) noch im Jahr 2013 beitritt und so eine klare Botschaft auszusenden, dass Verbrechen an Zivilisten auf palästinensischem Gebiet niemals straflos verübt werden können, und dass palästinensische Führer bei der Fortführung ihrer Verhandlungen die Menschenrechte und die Gerechtigkeit nicht vergessen.
Der Beitritt zum Römischen Statut würde für die Zukunft bedeuten, dass der ICC zu Verbrechen ermitteln und diese strafrechtlich verfolgen kann. Im Jahr 2009 hatte die palästinensische Regierung erklärt, dass sie die Gerichtsbarkeit des ICC anerkennt. Jetzt ist es an der Zeit, Gerechtigkeit Wirklichkeit werden zu lassen, indem Palästina das Statut von Rom unterzeichnet.

Beispieltext für eine weitere Petition an den Präsidenten der PA Mahmoud Abbas oder für Briefe an die unten folgenden Kontaktadressen der PA und der PLO (Auszüge hieraus könnt ihr zum Beispiel als zusätzliche Argumentation verwenden, wenn ihr die oben ausgeführte Online-Aktion auf der Webseite des IS unterzeichnet):
Sehr geehrter [hier Anrede einfügen],
Wir fordern Sie dringend auf, dafür Sorge zu tragen, dass Palästina im Jahr 2013 dem Römischen Statut zum Internationalen Strafgerichtshof beitritt. Dieser Schritt wird die starke Botschaft verbreiten, dass auf palästinensischem Territorium Verbrechen an Zivilisten niemals straflos verübt werden können und dass palästinensische Führer im Betreiben von Verhandlungen die Menschenrechte und die Gerechtigkeit nicht vergessen.
Am 29, November 2012, einige Tage nach dem Ende der Operation "Säule der Verteidigung", bei der rund 150 Palästinenser und sechs Israelis getötet wurden, baten Sie die Weltgemeinschaft den Palästinensern zu zeigen, „dass sich nicht alleine sind und dass ihre Befolgung der internationalen Rechtsnormen niemals ein verlustträchtiges Unterfangen sein kann“.
Jetzt bitten wir Sie, ihrem Bekenntnis Rechnung zu tragen und zu gewährleisten, das die Opfer von Verstößen gegen das internationale Völkerrecht in ihrem Kampf um Gerechtigkeit, Wahrheit und Wiedergutmachung nicht alleine stehen.\\ Die Überlebenden des Luftschlags vom 18. November 2012 auf das Haus der Familie al-Dalu in Gaza-Stadt, bei dem 10 Familienmitglieder, darunter fünf Kinder, getötet wurden, warten immer noch auf Gerechtigkeit. Fayez Salha, dessen Ehefrau und dessen vier Kinder bei einem Luftangriff auf ihr Wohnhaus am 9. Januar 2009 getötet wurden, wartet darauf schon viel länger. Das israelische Militär schloss seine Ermittlungen zu diesen Vorfällen ab, ohne jemanden zur Rechenschaft zu ziehen. Und es gibt etliche weitere solche Fälle.
Ein Beitritt zum Römischen Statut würde bedeuten, dass der Internationale Strafgerichtshof in Zukunft in solchen Fällen ermitteln und solche Verstöße strafrechtlich verfolgen könnte, wenn die nationalen Behörden nicht in der Lage oder nicht willens sind, dies zu tun. Im Jahr 2009 erklärte die Palästinensische Regierung, dass sie die Gerichtsbarkeit des Internationalen Strafgerichtshofes anerkenne. Jetzt ist es an der Zeit, Gerechtigkeit Wirklichkeit werden zu lassen, indem Sie das Römische Statut unterzeichnen.
Hochachtungsvoll
[hier Absender einfügen]

Kontaktdaten der PA und der PLO:
Mahmoud Abbas, President, Office of the President, Ramallah, Palestinian Authority, via Israel
Fax: 00970-2-2969740 (Fax des Stabschefs im Präsidentenbüro), Website: www.president.ps, E-mail: info@president.ps
Anrede: Your Excellency

Saeb Erekat, Head of PLO Negotiation Department (Leiter der Verhandlungsabteilung der PLO), Email: saab_er55@yahoo.com
Fax: 00972-2-2429087
Anrede: Dear Dr Erekat

Riad Al-Maliki, Minister of Foreign Affairs, Al-Balu’, Al-Bireh, P.O. Box: 1336, Ramallah, Palestinian Authority, via Israel
Fax: +972-2-242 1850; 00970-2-2423772, Website: www.mofa.gov.ps, Email: info@mofa.gov.ps
Versendet bitte auch Kopien über die Leiterin des Büros des Ministers, Frau Jumana Al-Ghoul, Email: (jumanaalghoul@hotmail.com)
Anrede: Dear Minister

Filme über die Operation Blei und die Blockade des Gazastreifens s. unsere Filmseite: Filme

Liste von Dokumenten zur Verbreitung bezüglich der Verantwortlichkeiten im Gazastreifen (in umgekehrter chronologischer Reihenfolge):
Amnesty International, Israel’s military investigations into Gaza conflict violations strengthen impunity, Artikel vom 17. April 2013
siehe: http://amnesty.org/en/news/israel-s-military-investigations-gaza-conflict-violations-strengthen-impunity-2013-04-17
oder auf Deutsch unter: Israels Militäruntersuchungen von Vergehen im Gaza-Konflikt bestärken Straflosigkeit
Amnesty International, Palestinian non-member state observer recognition at the UN: Questions and answers, 12. Dezember 2012, siehe: http://amnesty.org/en/library/info/MDE21/005/2012/en
oder auf Deutsch unter: Die Anerkennung Palästinas als Nicht-Mitgliedstaat mit Beobachterstatus bei den Vereinten Nationen – Fragen und Antworten
Amnesty International, Gaza’s lost children, Blog vom 22. Juni 2012, siehe: http://livewire.amnesty.org/2012/06/22/gazas-lost-children/
Auf Deutsch siehe: Gazas Verlorene Kinder.pdf
Amnesty International, Amnesty International’s response to the ICC Office of the Prosecutor’s statement that it cannot investigate crimes committed during the Gaza conflict, 4. April 2012, siehe: http://amnesty.org/en/library/info/MDE15/018/2012/en
Amnesty International, Israeli campaign to avoid accountability for Gaza war crimes must be rejected, Öffentliche Stellungnahme, Index: MDE 15/023/2011, 6. April 2011, siehe: http://www.amnesty.org/en/library/info/MDE15/023/2011/en
oder auf Deutsch siehe: UN unter Druck die israelischen Rufe nach Rückzug des Goldstone-Berichts abzuweisen
Amnesty International, Amnesty International’s updated assessment of Israeli and Palestinian investigations into the Gaza conflict, öffentliche Stellungnahme, Index: MDE 15/018/2011, 18. März 2011, siehe: http://www.amnesty.org/en/library/info/MDE15/018/2011
Vereinte Nationen, Report of the United Nations Fact-Finding Mission on the Gaza Conflict, Index: A/HRC/12/48, 25. September 2009, siehe http://www2.ohchr.org/english/bodies/hrcouncil/docs/12session/A-HRC-12-48.pdf
Amnesty International, Bericht, Israel/Gaza: Operation "Cast Lead": 22 days of death and destruction, Index: MDE 15/015/2009, 2. Juli 2009, siehe http://www.amnesty.org/en/library/info/MDE15/015/2009
Auf Deutsch erhältlich als PDF unter: AMNESTY BERICHT: ISRAEL/GAZA - Operation Gegossenes Blei. Der Krieg zwischen Dez. 2008 und Jan. 2009, s. Operation_Gegossenes_Blei.pdf
Die gedruckte Broschüre (110 S., DIN A 4 mit Fotos) kann zum Selbstkostenpreis von 5 € entweder bei Friedhelm Kuhl (s. Text der PDF-Datei), s. auch Amnesty-Hagen oder über die Kogruppe, aiBergmann@gmx.de, bestellt werden.


Asylgutachten zur Anfrage des Verwaltungsgerichts Düsseldorf in der Verwaltungsstreitsache eines palästinensischen Volkszugehörigen in Gaza 21.12.2012
ASYLGUTACHTEN EINES PALÄSTINENSISCHEN VOLKSZUGEHÖRIGEN IN GAZA
DOWNLOAD: VERWALTUNGSSTREITSACHE EINES PALÄSTINENSISCHEN VOLKSZUGEHÖRIGEN IN GAZA

Einige Irrtümer zu Gaza und die Lebenswirklichkeit in einem abgeriegelten Streifen. Gefangen zu Land, Luft und See
Bericht von medico international: Gefangen zu Land, Luft und See

Amnesty international BLOGS zu GAZA UND SÜDISRAEL
Von Donatella Rovera, Amnesty Internationals leitende Krisen-Researcherin:
Zivilisten in Gaza im Fadenkreuz verfangen
Trotz des sintflutartigen Regens spielen die Kinder wieder draußen. Während der unerbittlichen israelischen Bombardierungen hatten sie acht Tage im Haus verbringen müssen.
Bis zum Ende der Bombardierungen hatten mehr als 160 Menschen den Tod gefunden – darunter über 30 Kinder und Dutzende weitere unbewaffnete Zivilisten.
Vollst. Bericht hier: Lifewire_27.1.2012.pdf

Raketen-Attacken in Israel untersuchen
Von Ann Harrison, stellvertretende Leiterin des Nahost- und Nordafrika-Programms bei Amnesty International:
Der Morgen graute, als wir in Israel ankamen, um mit unserer Untersuchung von Raketenangriffen aus Gaza zu beginnen, die zum Ende des jüngsten Aufflackerns der Gewalt sechs tote Israelis, darunter vier Zivilisten, hinterlassen hatten. Mindestens 40 Menschen erlitten Verletzungen; 300 weitere mussten wegen eines Schocks behandelt werden.
Vollst. Bericht hier: Lifewire_Raketen_27.1.2012.pdf

19 November 2012: Press releases: Israel/Gaza conflict: UN must impose arms embargo, send international monitors immediately:
19 November 2012 - Press releases

Israel/Gaza: Zum Schutz von Zivilisten müssen alle Seiten vom Rand des Abgrunds zurücktreten
Pressemitteilung_14.11.2012.pdf. Verbindlich ist das englische Original: Israel/Gaza: All sides must step back from the brink to protect civilians

Weitere Hinrichtungen stoppen. Brief zum Absenden s. Briefe Urgent Actions: NA'EL JAMAL QANDIL DOGHMOSH
s. auch Gaza: Hinrichtungen missachten rechtliche Verfahren: Gaza_Hinrichtungen_18.07.2012.pdf

Gazas verlorene Kinder
Lifewire_22.06.2012.pdf. Verbindlich ist das englische Original: Gaza’s lost children.

IPPNW-Presseinformation vom 8.5.2012
Weißer Phosphor im Verdacht, Geburtsschäden zu verursachen
Neue Studie zu Geburtsschäden in Gaza
08.05.2012
Laut einer neuen wissenschaftlichen Studie gibt es einen "starken Zusammenhang zwischen angeborenen Fehlbildungen bei Neugeborenen und der Exposition der Eltern bei Angriffen mit weißem Phosphor". Das ist das Ergebnis der Studie "Angeborene Fehlbildungen in Gaza: Häufigkeit, Typen, familiärer Zusammenhang und die Korrelation mit Umweltfaktoren", die am 4. Mai 2012 im International Journal of Environmental Research and Public Health veröffentlicht wurde. Ein Team von palästinensischen und italienischen Wissenschaftlern hatte die Studie am Al Shifa Krankenhaus durchgeführt, in dem 28% aller Babies des Gazastreifens geboren werden.
Weiterlesen hier: IPPNW-Deutschland.

Nach Erklärung der Waffenruhe müssen alle Seiten Zivilisten im Gazastreifen und in Israel schützen.
Pressemitteilung_13.10.2011.pdf.
Übersetzung: Kogruppe. Hier das englische Original: All sides must protect civilians in Gaza and Israel following ceasefire announcement

Hamas-Behörden müssen Sicherheit von Menschenrechtsaktivisten garantieren.
Pressemitteilung_18.01.2012.pdf. Verbindlich ist das englische Original: Hamas authorities must guarantee safety of human rights activist.
s. auch Messerangriff auf Menschenrechtler in Gaza von: medico international

Gaza blockade must be lifted following UN panel finding on flotilla raid
Pressemitteilung 2.9.2011

Civilians at risk amid new attacks in Israel and Gaza
Pressemitteilung 19.8.2011

AMNESTY BERICHT: ISRAEL/GAZA - Operation Gegossenes Blei. Der Krieg zwischen Dez. 2008 und Jan. 2009
Die Übersetzung der Kogruppe in Zusammenarbeit mit anderen HelferInnen ist fertig und hier abrufbar: Operation_Gegossenes_Blei.pdf
Hier finden Sie den Original-Amnesty-Bericht (127 Seiten) auf Englisch: Operation "Cast Lead": 22 days of death and destruction
siehe auch: Gaza-Tagebuch. Berichte von Amnesty-Delegierten über Menschenrechtsverletzungen im Gazakrieg, übersetzt von der Kogruppe: Gaza-Tagebuch.pdf
Hier Informationen zur Bestellung der Broschüre mit Bestelladresse: Gegossenes_Blei.pdf
Die gedruckte Broschüre (110 S., DIN A 4 mit Fotos) kann zum Selbstkostenpreis von 5 € entweder bei Friedhelm Kuhl (s. Text der PDF-Datei), s. auch Amnesty-Hagen oder über die Kogruppe, aiBergmann@gmx.de, bestellt werden.

Deutsche Initiative zum Bruch der Gazablockade im Juni nach Gaza
Die Deutsche Initiative zum Bruch der Gazablockade unter der Schirmherrschaft von Prof. Dr. Udo Steinbach gibt hiermit in Zusammenarbeit mit allen Multiplikatoren der Freedom Flottille II bekannt, dass der Zeitraum für den Start der Freedom Flottille II beschlossen wurde. Diese wird somit aller Voraussicht nach in der dritten Juniwoche 2011 in See stechen, um die Blockade des Gazastreifens zu brechen. Weiterhin teilte der Hauptkoordinator der Deutschen Initiative zum Bruch der Gazablockade, Dipl. Ing. Khamis Kort, im Anschluss an eine Konferenz aller beteiligten Organisatoren in Paris mit, dass die Freedom Flottille II alle vorherigen Aktionen an Anzahl und Größe übersteigt. Erfreulich ist zudem, dass sich die Anzahl der beteiligten und unterstützenden Organisationen vervielfacht hat und sich mittlerweile mehr als 1000 Organisationen und Initiativen der Solidaritätsbewegung anschlossen. Zudem hat der Deutsche Bundestag über alle Fraktionsgrenzen hinweg eine sofortige Aufhebung der Gaza-Blockade gefordert. Die Absperrung des Landstrichs sei „kontraproduktiv und die humanitäre Lage der Bevölkerung müsste dringend verbessert werden“, heißt es in einem gemeinsamen Antrag von Union, SPD, FDP und Grünen, der einstimmig verabschiedet wurde. Zur Situation im Gaza-Streifen berichtet die UNRWA in einem Interview mit dem Fernsehsender Al Jazeera: "Die Lage in Gaza ist inhuman nach jedem Standard. Und das Ergebnis ist grauenhaftes Leid.“ Und um dieses Leid zu mindern und die deutsche Öffentlichkeit darauf aufmerksam zu machen, beteiligen wir uns als Vertreter aus Deutschland an der internationalen Friedenskoalition mit einem deutschen Schiff als Deutsche Initiative zum Bruch der Gazablockade an der Freedom Flottille II. Im Zuge der internationalen Koalition hat sich uns ferner die Schweizer Initiative angeschlossen.
Mit solidarischen Grüßen
Hauptkoordinator Dipl. Ing. K. Kort
Schirmherr Prof. Dr. Udo Steinbach

Wir trauern um Vittorio Arrigoni
Palästinensische Islamisten haben im Gaza-Streifen den propalästinensischen Friedensaktivisten Vittorio Arrigoni (36) umgebracht. Kidnapper einer Islamischen Armee hatten den Italiener am Donnerstag entführt und ein Video veröffentlicht, in dem Arrigoni mit verbundenen Augen zu sehen ist. Sie drohten mit seiner Ermordung binnen 30 Stunden, wenn die in Gaza regierende Hamas nicht Sympathisanten freilasse. Die Polizei fand den Folterspuren aufweisenden Körper Arrigonis vor Ablauf des Ultimatums erhängt in einer Wohnung in Gaza.
Alle Artikel und Nachrufe über diesen grausamen Tod kann man hier einsehen: Eine Seite für Vittorio Arrigoni.
Neue Nachricht 17.9.2012: Gaza court convicts 4 men in murder of Vittori Arrigoni

Hier ein Brief seiner Mutter, übersetzt von Sabine Stöhr:
Vittorio war nie so lebendig wie jetzt

Von: Egidia Beretta Arrigoni / Vittorio Arrigonis Mutter – Il Manifesto 27.04.2011
Muss man sterben, um ein Held zu werden, um auf die Titelseite der Zeitung zu kommen, dass die Zuschauer den Fernseher sogar mit nach draussen nehmen, oder muss man sterben, um menschlich zu bleiben? Ich erinnere mich an den Vittorio an Weihnachten 2005, als er im Ben Gurion Flughafengefängnis eingesperrt wurde, an die Narben der Handschellen, die ihm den Puls abgeschnürt haben, die Kontakte zum Konsulat, die verwehrt wurden und die Verhandlung, die eine Farce war. Und ich denke auch an das Ostern im selben Jahr, als Vittorio an der jordanischen Grenze, direkt hinter der Allenby-Brücke von der israelischen Polizei gestoppt wurde, um ihn an der Einreise nach Israel zu hindern. In einem Bus wurde er von sieben Polizisten, darunter eine Frau, „kunstfertig“ zusammengeschlagen, also ohne sichtbare äussere Anzeichen. Wahre Experten die sie sind, haben sie ihn mit dem Gesicht nach unten auf den Boden geworfen, und ihm, als letzte Gemeinheit, noch die Haare mit ihren schweren Stiefeln ausgerissen.
Vittorio war persona-non-grata in Israel. Zu subversiv hatte er ein Jahr zuvor mit seinem Freund Gabriele und den Frauen und Männern aus dem Dorf Budrus an der Klagemauer demonstriert, und hat ihnen unser schönstes Partisamenlied „Bella ciao, ciao…“ beigebracht und es mit ihnen dort gesungen.
Damals habe ich nicht ferngesehen, nicht einmal im Herbst 2008, als ein israelisches Kommando das Fischerboot in palästinensischen Gewässern in der Nähe von Rafah überfallen hat und Vittorio in Ramle ins Gefängnis gesperrt und anschliessend in Gefängniskleidung und Pantoffeln nach Hause geschickt wurde.
Nun kann ich nicht umhin, mich bei der Presse und dem Fernsehen bedanken, dass wir mit Umsicht angesprochen wurden, dass unser Haus respektvoll und ohne Ausschreitungen „belagert“ wurde und ich die Gelegenheit hatte, über Vittorio und seine Ideale zu sprechen.
Dieser verlorene Sohn, der vielleicht nie so lebendig war wie jetzt, sowie auch der Samen in der Erde gedeiht und wieder stirbt, wird viele Früchte tragen. Das sehe und höre ich in den Worten der Freunde, vor allem den jungen Menschen, manche ganz nah, andere aber auch ganz fern, die durch Vittorio erfahren und verstanden haben, wie man dem „Utopia“ Leben einhauchen kann, indem man diesen Hunger nach Gerechtigkeit, Frieden, Brüderlichkeit und Solidarität lebt. Und, wie Vittorio sagte, „Palästina kann auch direkt vor unserer Hautür sein“.
Wir waren weit weg von Vittorio, aber doch so nah wie nie zuvor.
Jetzt, mit seiner lebendigen Präsenz, die von Stunde zu Stunde wächst, ist er wie ein Wind aus Gaza und seinem geliebten Mittelmeer, der uns seine Hoffnungen und Liebe zu den Menschen ohne Stimme, zu den Schwachen und den Unterdrückten herüberweht und uns Zeugnis ablegt.
Restiamo umani
("Restiamo umani" - "Mensch bleiben". Man könnte auch sagen: Menschlich bleiben". Das ist der Titel des Buches von Vittorio Arrigoni, das er über die israelische Offensive "Gegossenes Blei" gegen den Gazastreifen vom 27.12.2008 bis 18.2009 herausbrachte. Das Buch ist ein erschütterndes Dokument über diesen grausamen Krieg, dem 1.400 Bewohner des Gazastreifens, darunter viele Zivilisten und Kinder, zum Opfer fielen. Hier eine Information des Verlags: Arrigoni, GAZA - Mensch bleiben - Restiamo umani

United Nations Must Reject Israeli Campaign to Avoid Accountability for Gaza War Crimes, Says Amnesty International
Statements by Leading Israeli Politicians Are Based on “Deliberate Misinterpretation” of Justice Goldstone’s Comments in Newspaper Opinion Article:
UN urged to reject Israeli calls to retract Goldstone report
Hier die deutsche Übersetzung: Pressemitteilung_7.4..pdf
s. auch: Zur Gaza-Kehrtwende des UNO-Beauftragten und Richters Richard Goldstone. Von Evelyn Hecht-Galinski:
Es ist nicht alles Gold was glänzt
Goldstone: An act of negligence
Mystery of Goldstone's April Fool's Message

UN Resolution muss in internationale Gerechtigkeit für Opfer des Gaza-Konfliktes umgesetzt werden.
Pressemitteilung_25.3..pdf. Hier das englische Original: UN resolution must be translated into international justice for Gaza conflict victims

Öffentliche Stellungnahme 7.3.2011:
Petition fordert Menschenrechtsrat dringend auf, Gerechtigkeit für die Opfer des Gazakonfliktes anhand internationaler Rechtsinstrumente aktiv herbeizuführen.
Stellungnahme.pdf. Verbindlich ist das englische Original: Petition
Hier das in der Petition erwähnte Video: International justice for Gaza conflict victims

News Amnesty 30.1.2011: NGOs: Gaza civilians continue to suffer

Israelische Untersuchung zu Toten der Gaza-Flottille nicht mehr als ein “Reinwaschen”: Gazaflottille.pdf. Verbindlich ist das englische Original: Israeli inquiry into Gaza flotilla deaths no more than a "whitewash"

News Amnesty 24.1.2011: Concerns over Israel inquiry into Gaza flotilla raid: Concerns

Revealed: Story of Israeli troops told to "cleanse" Gaza: Story of Israeli Troops

GAZA WEBAKTION - Gerechtigkeit für die Opfer des Konflikts im Gazastreifen und in Südisrael: Justice for victims of the conflict in Gaza and southern Israel.
Übersetzung der Kogruppe: Gaza_Petition.pdf. Wir bitten um möglichst rege Beteiligung. Bitte setzen Sie Ihre Unterschrift darunter!

Amnesty International startet internationale Kampagne zur Gerechtigkeit für die Opfer des Gaza-Konflikts
Pressemitteilung_18.01.2010.pdf. Verbindlich ist das englische Original: Amnesty International launches international justice campaign for Gaza conflict victims

Amnesty Bericht über die Gaza Blockade "Dashed Hopes", hrsg. Nov. 2010: Dashed_Homes.pdf

Israel: Die Blockade von Gaza jetzt aufheben!
Folgende Postkarte zur Beendigung der Gaza-Blockade kann bei der Kogruppe unter ai2415@gmx.de angefordet werden:
Postkarte_Text.jpeg (1. Seite: Text mit Adresse)
Postkarte_Foto.pdf (2. Seite: Foto)
Der Text lautet übersetzt:
Sehr geehrter Ministerpräsident!
Mehr als 1,4 Millionen palästinensische Männer, Frauen und Kinder sind seit über 3 Jahren infolge der Blockade Israels im Gaza-Streifen eingesperrt. Mehr als 80% der Bevölkerung ist von internationaler Unterstützung abhängig. Die Blockade behindert notwendige dringende medizinische Hilfe und den Verdienst des Lebensunterhalts. Wenngleich Israel sagt, mit der Blockade verhindere es Angriffe, so trifft es doch in Wirklichkeit die Schwachen in Gaza. Die Blockade stellt eine kollektive Bestrafung der Bevölkerung dar und ist als solche illegal gemäß internationalem Recht. Israel als Besatzungsmacht muss die Blockade sofort aufheben.
Mit freundlichen Grüßen

Menschenrechtsrat versagt gegenüber den Opfern des Gaza-Konflikts
Pressemitteilung_30.09.2010.pdf. Verbindlich ist das englische Original: Human Rights Council fails victims of Gaza conflict

ICC sollte über Gaza-Konflikt-Untersuchung entscheiden
Pressemitteilung_27.09.2010.pdf. Verbindlich ist das englische Original: ICC should decide on Gaza conflict investigation

Zeit, Gerechtigkeit für die Opfer des Gaza-Konfliktes über die internationale Justiz herbeizuführen
Pressemitteilung_23.09.2010.pdf. Verbindlich ist das englische Original: Time for international justice solution for Gaza conflict victims

Gerechtigkeit für Gaza-Opfer auf der Kippe
Pressemitteilung_15.9.2010.pdf. Verbindlich ist das englische Original: Justice

Blockade des Gazastreifens muss vollständig aufgehoben werden
Pressemitteilung_17.6.pdf. Verbindlich ist das englische Original: Israel’s Gaza blockade continues to suffocate daily life

Israel: Gaza-Untersuchungsausschuss wegen Transparenz und Verantwortlichkeit in der Kritik
Pressemitteilung_15.6.10.pdf. Verbindlich ist das englische Original: Israel Gaza commission criticized over transparency and accountability

Gaza: Internationale Untersuchung der Todesfälle auf der Hilfsflotte notwendig um Verantwortlichkeit zu gewährleisten.
Pressemitteilung_3.6.2010.pdf. Verbindlich ist das englische Original: International investigation of flotilla deaths needed to ensure accountability

Israels Tötung von Gaza-Schiff-Aktivisten muss untersucht werden. Pressemitteilung_31.5.10.pdf.
Verbindlich ist das englische Original: Israeli killings of Gaza ship activists must be investigated

Hamas darf im Gazastreifen keine Hinrichtungen durchführen. Pressemitteilung 31.3.2010:
Pressemitteilung_31.3.2010.pdf. Verbindlich ist das englische Original: Hamas must not carry out executions in Gaza

Erneuter Ruf der Vereinten Nationen nach Verantwortlichkeit im Gazakonflikt wird als wichtige Veränderung begrüßt
Pressemitteilung 1.3.2010.pdf. Verbindlich ist das englische Original: Renewed UN call for Gaza conflict accountability welcomed as important shift

Israels Kompensationszahlungen an die Vereinten Nationen ignorieren die Rechte der Opfer in Gaza
News 23.2.2010.pdf. Verbindlich ist das englische Original: Israel compensation payment to UN ignores rights of Gaza victims

Palästinensische Verwaltung: Hamas versäumt, glaubhafte Untersuchungen zu Verstößen im Gazakonflikt aufzunehmen
News 19.2.2010.pdf. Verbindlich ist das englische Original: Hamas fails to mount credible investigations into Gaza conflict violations

Media Briefing: Palästinensische Autonomiebehörde: Tödliche Kampagne der Hamas im Schatten des Krieges im Gazastreifen
Media_Briefing_10.2.2010.pdf. Verbindlich ist das englische Original: Palestinian Authority: Hamas' deadly retribution against "collaborators"

Ban verpasst wichtige Gelegenheit um Verantwortlichkeit für Gazakonflikt voranzubringen
Pressemitteilung_5.2.2010.pdf. Verbindlich ist das englische Original: Ban Ki-moon 'misses opportunity' on Gaza accountability

Jüngste Reaktionen Israels in Sachen Gaza-Untersuchungen vollkommen unzureichend
News 2. Februar 2010.pdf. Verbindlich ist das englische Original: Latest Israeli response to Gaza investigations totally inadequate

Blockade des Gazastreifens ist verbotene Kollektivbestrafung
Pressemitteilung 18.1.2010: BLOCKADE DES GAZA-STREIFENS
s. auch: Die Blockade des Gazastreifens - Kollektive Bestrafung - Bericht von Juli 2008 in deutscher Übersetzung von der Kogruppe:
Gaza_Blockade_Kollektivstrafe.pdf. Verbindlich ist das englische Original: Gaza blockade - collective punishment

Israels Blockade des Gazastreifens erstickt weiterhin das tägliche Leben vor Ort
Pressemitteilung_18.1.2010.pdf. Verbindlich ist das englische Original: Israel’s Gaza blockade continues to suffocate daily life

UN-Generalsekretär muss Glaubwürdigkeit der Untersuchungen zum Gazakonflikt sicherstellen
Pressemitteilung_23.11.2009.pdf. Verbindlich ist das englische Original: UN Secretary-General needs to ensure Gaza conflict investigations are credible

UN-Generalsekretär muss Glaubwürdigkeit der Untersuchungen zum Gazakonflikt sicherstellen
Pressemitteilung_5.11.2009.pdf. Verbindlich ist das englische Original: UN vote on Goldstone report a defining step for accountability, says Amnesty International

Suffocating: The Gaza Strip under Israeli Blockade: SUFFOCATING.pdf

UN muss Israel und die Palästinenser darauf drängen, Untersuchungen zu Gaza durchzuführen.
Pressemitteilung 14.10.2009: Pressemitteilung_14.10.2009.pdf. Verbindlich ist das englische Original: UN must urge Israel and Palestinians to carry out Gaza investigations

UN muss jetzt auf Basis des Goldstone-Berichtes vorangehen.
Pressemitteilung 2.10.2009: Pressemitteilung_2.10.2009.pdf
Verbindlich ist das englische Original: UN must act now on Goldstone report

UN-Sicherheitsrat muss sich von rein rhetorischen zu konkreten Maßnahmen für Verantwortlichkeit und Frieden bewegen
Pressemitteilung_14.5.2009.pdf. Verbindlich ist das englische Original: UN Security Council must move from rhetoric to concrete measures for accountability and peace

Israelischer Armeeuntersuchung mangelt es an Glaubwürdigkeit, und sie ist kein Ersatz für eine unabhängige Untersuchung
Pressemitteilung_23.4.2009.pdf. Verbindlich ist das englische Original: Israeli army probe lacks credibility and is no substitute for independent investigation

US-Waffenlieferung in Israel angekommen - Präsident Obama dringend gefordert, weitere Exporte zu stoppen
Pressemitteilung_2.4.2009.pdf. Verbindlich ist das englische Original: shipment reaches Israel, President Obama urged to halt further exports

Israelische Truppen decken Verstöße auf
Pressemitteilung_31.3.2009.pdf. Verbindlich ist das englische Original: Israeli troops reveal Gaza abuses

UN drängen auf Wahrheitsfindung. Pressemitteilung 22.3.2009:
Pressemitteilung_22.3.2009.pdf. Verbindlich ist das englische Original: UN urged to 'find truth' about Gaza conflict

UN drängen auf 'Wahrheitsfindung im Gaza-Konflikt
Pressemitteilung_16.3.2009.pdf. Verbindlich ist das englische Original: UN urged to 'find truth' about Gaza conflict

Hinweise auf den Missbrauch US-amerikanischer Waffen untermauern die Notwendigkeit eines Waffenembargos
Pressemitteilung_23.2.2009.pdf. Verbindlich ist das englische Original:Evidence of misuse of US-weapons reinforces need for arms embargo

Israel und Hamas setzten Waffen aus dem Ausland gegen Zivilisten ein
Bericht_20.2.2009.pdf. Verbindlich ist das englische Original: Foreign-supplied weapons used against civilians by Israel and Hamas

Gaza – UN-Ermittlungen müssen erweitert werden
News 13.2.2009.pdf. Verbindlich ist das englische Original: UN urged to extend Gaza investigation

Palästinensische Autonomiebehörde: Tödliche Kampagne der Hamas im Schatten des Krieges im Gazastreifen
Pressemitteilung_12.2.2009.pdf. Verbindlich ist das englische Original: Hamas waged a deadly campaign as war devastated Gaza

Weitverbreitete Zerstörung von Wohnhäusern
News_29.1.2009.pdf. Verbindlich ist das englische Original: Widespread destruction of homes

Journalisten unter Beschuss
Bericht_29.1.2009.pdf. Verbindlich ist das englische Original:Journalists under fire

Israelische Armee setzte im Gazastreifen Granaten mit Pfeilgeschossen ein
Bericht_27.1.2009.pdf. Verbindlich ist das englische Original: Israeli army used flechettes against Gaza civilians sowie: A bloodstained wall full of flechettes

Der Konflikt in Gaza - EIN BRIEFING ÜBER DAS ANWENDBARE INTERNATIONALE RECHT UND DIE VERANTWORTLICHKEIT DER KONFLIKTPARTEIEN
Erstveröffentlichung 19. Januar 2009 durch Amnesty International Publications - Übersetzung in Kooperation mit der Deutschen und Schweizer Sektion:
Anwendbares_Recht.pdf. Verbindlich ist der englische Originaltext: The conflict in Gaza: A briefing on applicable law, investigations and accountability

UN-Sicherheitsrat darf die im Gaza-Konflikt gefangenen Zivilisten nicht außer acht lassen
Pressemitteilung_5.1.2009.pdf.Verbindlich ist das englische Original: UN Security Council must not fail civilians caught in Gaza conflict

Bericht über die humanitäre Krise im Gazastreifen
Gazastreifen.pdf. Verbindlich ist das englische Original: The Gaza Strip: A humanitarian implosion

DIE BLOCKADE DES GAZASTREIFENS – EINE KOLLEKTIVSTRAFE
Gazablockade.pdf. Übersetzung des Berichts von Juli 2008

Torn apart by factional strife - Durch Fraktionskämpfe entzweit.
Zusammenfassung in deutscher Sprache: Durch_Fraktionskaempfe_entzweit.pdf.
Dies ist die Zusammenfassung des 57-seitigen Dokuments: Occupied Palestinian Territories, Torn apart by factional strife (AI Index: MDE 21/020/2007), herausgegeben von Amnesty International im Oktober 2007. Für genauere Informationen hierzu oder wenn Sie in der Sache aktiv werden möchten, ziehen Sie bitte das Volldokument zu Rate:
Torn apart by factional strife'Fett'

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