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18.03.2019

Hamas muss brutales Vorgehen gegen Protestierende und Menschenrechtsverteidiger*innen beenden

Amnesty-Mitarbeiterin im Gazastreifen von Sicherheitskräften verhört und misshandelt
Wie Amnesty International am 18. März 2019 erklärte, muss das gewaltsame Vorgehen von Sicherheitskräften der Hamas gegen friedliche palästinensische Protestierende, Aktivist*innen, und Menschenrechtler*innen – darunter auch eine Mitarbeiterin der Organisation – sowie gegen lokale Journalist*innen unverzüglich beendet und untersucht werden.

Zweite Überschrift

Seitdem am 14. März 2019 Palästinenser*innen überall im Gazastreifen begannen, auf die Straße zu gehen, um gegen die steigenden Lebenshaltungskosten und die sich stetig verschlechternde wirtschaftliche Lage unter der faktisch regierenden Hamas-Administration zu protestieren, sind Hunderte von Demonstrant*innen mit Schlägen, willkürlichen Festnahmen und Inhaftierungen, Folter und anderen Formen der Misshandlung überzogen worden. Am heutigen 18. März 2019 wurde Amnesty internationals Recherche-Beraterin Hind Khoudary verhaftet und wegen ihrer Arbeit für Amnesty International von den Sicherheitskräften des Innenministeriums verhört. Ihre Befragung, in deren Verlauf sie von vier männlichen Vernehmungsbeamten misshandelt wurde, dauerte drei Stunden lang an. Die Beamten warnten sie unter Beschimpfungen davor, Recherchen zu Menschenrechten durchzuführen und drohten, sie als Spionin und wegen einer Tätigkeit als ausländische Agentin strafrechtlich zu verfolgen.

Vollständiger Artikel: Pressemittlg. 18.03.2019.pdf. Übersetzung Sabine Isbanner, Kogruppe.
Verbindlich ist das englische Original: Hamas must end brutal crackdown against protesters and rights defenders