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29.03.2018

Behörden müssen auf Einsatz übermäßiger Gewalt in Reaktion auf Proteste zum Palästinensischen Tag des Bodens verzichten

Im Vorfeld der für den 30. März geplanten Protestveranstaltungen zum Palästinensischen Tag des Bodens und inmitten von Berichten über Warnungen der israelischen Sicherheitskräfte, auf jeden das Feuer zu eröffnen, der bei einer Überwindung des Grenzzauns vom Gazastreifen aus nach Israel gesehen wird, forderte Amnesty International die israelischen Behörden auf, ihre Streitkräfte, die während der jüngsten Demonstrationen und Zusammenstöße immer wieder übermäßige Gewalt an den Tag gelegt hatten, im Zaum zu halten.

Am 30. März 1976 protestierten palästinensische Bürger des Staates Israel gegen die Enteignung von 2.000 Hektar Land in der Umgebung mehrerer palästinensischer Dörfer in Galiläa durch die israelische Regierung. Bei der Niederschlagung dieser Proteste wurden sechs Palästinenser von israelischen Truppen getötet und über 100 weitere verletzt. Seither versammeln sich in Israel und in den besetzten palästinensischen Gebieten (OPT) jedes Jahr am selben Tag die palästinensischen Gemeinden, um an diese Ereignisse zu erinnern, um auf die fortlaufende Beschlagnahme palästinensischen Bodens hinzuweisen und um ihre innere Bindung zu dem Land immer wieder neu zu bestätigen.
Vollständiger Artikel: Pressemittlg. 29.03.2018.pdf. Übersetzung Sabine Isbanner, Kogruppe.
Verbindlich ist das englische Original: Authorities must refrain from using excessive force in response to Palestine Land Day protests